Hessen sucht Fachkräfte: Wie Tradition und Innovation den Arbeitsmarkt prägen
Philipp HuberHessen sucht Fachkräfte: Wie Tradition und Innovation den Arbeitsmarkt prägen
Hessischer Zukunftsdialog 2026: Fachkräftesicherung zwischen Tradition und Wandel
Kürzlich fand in Fulda der Hessische Zukunftsdialog 2026 statt. Veranstaltet wurde die Konferenz vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gemeinsam mit dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt. Expertinnen und Experten diskutierten dort über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Fachkräfterekrutierung.
Den Auftakt bildete eine Morgensession unter dem Titel „1946 bis 2026 – Tradition und Moderne“. Teilnehmende hörten Erfolgsgeschichten von Einrichtungen wie dem Klinikum Fulda und dem Unternehmen Resopal, die internationale Talente erfolgreich anwerben und integrieren.
In ihrem Vortrag benannte Dr. Christa Larsen, Direktorin des IWAK, zentrale Erfolgsfaktoren für die Fachkräftesicherung: Dazu zählen Integration, lebenslanges Lernen, berufliche Mobilität sowie flexible Arbeitsmodelle. Heike Hofmann, Hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, betonte die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit zwischen Beschäftigten, Unternehmen und regionalen Unterstützungsstrukturen, um nachhaltige Lösungen zu entwickeln.
Am Nachmittag stand die berufliche Mobilität im Fokus – etwa Branchenwechsel und neue Karrierechancen. Diskutiert wurde auch, wie künstliche Intelligenz die Berufslaufbahnen hochqualifizierter Frauen beeinflusst. Zudem stellte das WELCOMECENTER Hessen seine Angebote für Neuankömmlinge in der Region vor.
Die Veranstaltung machte deutlich, dass Hessen weiterhin vor großen Herausforderungen bei der Fachkräftesicherung steht – bedingt durch demografischen Wandel, Digitalisierung, wirtschaftliche Umbrüche und sich verändernde Qualifikationsanforderungen.
Der Dialog markierte zugleich über ein Jahrzehnt der Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium und der Goethe-Universität Frankfurt. Er unterstrich, wie wichtig gemeinsame Anstrengungen sind, um dem Fachkräftemangel zu begegnen. Als Lösungsansätze wurden unter anderem bessere Integration, Aus- und Weiterbildung sowie anpassungsfähige Arbeitsmodelle diskutiert, um künftigen Anforderungen gerecht zu werden.






