Jack White attackiert Trumps Unterschrift auf US-Dollar-Scheinen als "Ablenkungsmanöver"
Paul SimonJack White attackiert Trumps Unterschrift auf US-Dollar-Scheinen als "Ablenkungsmanöver"
Der Musiker Jack White hat Pläne scharf kritisiert, die Unterschrift von Präsident Donald Trump auf US-Banknoten zu drucken. Der Vorschlag des Finanzministeriums bricht mit einer langjährigen Tradition, da auf Währung normalerweise nur die Namen des Finanzministers und des Schatzmeisters erscheinen. White bezeichnete den Schritt als Ablenkung von den wirtschaftlichen Problemen, die mit Trumps Politik im Iran zusammenhängen.
White argumentierte, der Zeitpunkt für die Aufnahme von Trumps Unterschrift sei denkbar ungünstig gewählt. Er verwies auf die steigenden Spritpreise, die auf militärische Aktionen im Iran folgten. In früheren Stellungnahmen hatte der Sänger den Präsidenten als "manipulativen, Schlupflöcher nutzenden, egomanischen Scharlatan" bezeichnet.
Er verspottete auch die Idee, Trumps Gesicht könnte auf den 100-Dollar-Schein kommen. In Interviews schlug White vor, Amerikaner könnten die neuen Noten durch Übermalen der Unterschrift beschädigen. Seine Äußerungen fielen zusammen mit wiederholten Forderungen nach Trumps Amtsenthebung.
Das Vorhaben des Finanzministeriums würde Trump zum ersten amtierenden Präsidenten machen, dessen Unterschrift auf Papiergeld erscheint. White stellte infrage, ob der Kongress Trumps Geschäftsinteressen ausreichend kontrolliere. Seine Kritik verknüpft die Währungsänderung mit grundsätzlichen Bedenken gegenüber den Prioritäten der Regierung.
Der Vorschlag des Finanzministeriums stellt einen Bruch mit den seit langem geltenden Regeln für das Design von Banknoten dar. Whites Kommentare spiegeln eine breitere Ablehnung von Trumps Wirtschafts- und Außenpolitik wider. Sollte die Änderung umgesetzt werden, würde sie die Art und Weise verändern, wie US-Banknoten seit Jahrzehnten gedruckt werden.






