11 April 2026, 20:04

Kapibara Samba auf freiem Fuß: Die ungewöhnliche Jagd des Marwell Zoos

Eine Zeichnung eines Kapibaras, das auf dem Boden steht und von Pflanzen umgeben ist, mit Text unten.

Kapibara Samba auf freiem Fuß: Die ungewöhnliche Jagd des Marwell Zoos

Ausgebüxte Kapibara namens Samba gibt dem Marwell Zoo bei Winchester das Leben schwer

Seit ihrem Verschwinden kurz nach der Ankunft im Zoo am 16. März hält die entlaufene Kapibara Samba die Verantwortlichen des Marwell Zoos bei Winchester in Atem. Die Großnagerin entkam trotz einer Suchaktion mit Spezialteams und öffentlichen Aufrufen zur Mithilfe.

Samba war eine von zwei Kapibaras, die Anfang dieses Monats in den Zoo verlegt wurden. Während ihre Schwester Tango schnell wieder eingefangen werden konnte, entkam Samba und hält sich seitdem in Freiheit. Die als "entspannteste Tiere der Welt" bekannten Kapibaras können trotz ihres ruhigen Wesens überraschend schnell sein – bei einem Gewicht von bis zu 66 Kilogramm.

Die Suche nach Samba umfasste bereits Drohnen mit Wärmebildkameras und speziell ausgebildete Spürhunde. Zuletzt wurde sie am Fluss Itchen gesichtet, wo ein Fangversuch scheiterte. Auch an ungewöhnlichen Orten wie dem Biergarten einer Kneipe und am Flussufer gab es Meldungen über die entlaufene Kapibara.

Trotz der anhaltenden Suche betont der Zoo, dass Samba in der britischen Natur keine natürlichen Feinde drohen. Die Behörden beobachten ihre Bewegungen weiterhin und bitten die Bevölkerung, Sichtungen umgehend zu melden.

Die Jagd auf Samba geht weiter: Zoomitglieder und Freiwillige bleiben wachsam. Zwar stellt die Kapibara weder für Menschen noch für Wildtiere eine Gefahr dar, doch ihre anhaltende Freiheit entwickelt sich zu einer ungewöhnlichen Herausforderung für das Team. Die Unterstützung der Öffentlichkeit bleibt entscheidend, um sie sicher zurück in den Zoo zu bringen.

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