22 May 2026, 22:05

Kasteler Kinderparlament bringt frische Ideen für die Gemeinde ein

Kastel Kinderparlament Tagt Zweitens

Kasteler Kinderparlament bringt frische Ideen für die Gemeinde ein

Junge Abgeordnete des Kasteler Kinderparlaments haben neue Ideen zur Verbesserung ihrer Gemeinde vorgelegt. Während einer kürzlichen Sitzung diskutierten und stimmten Schülerinnen und Schüler von vier Schulen sowie eines Jugendzentrums über konkrete Vorschläge ab. Ihre Anregungen werden nun dem örtlichen Stadtrat zur Prüfung vorgelegt.

Vor der Sitzung tauschten sich die Kinder mit Mitgliedern des Rates aus. Christa Gabriel, die Bezirksvorsitzende, fragte sie, warum sie sich an Entscheidungsprozessen beteiligen wollten. Ihre Antwort war eindeutig: „Wir wollen bei Entscheidungen mitreden.“

Auf der Tagesordnung standen verschiedene Alltagsthemen. Die Bertha-von-Suttner-Schule setzte sich für ein Tempo-30-Limit rund um das Schulgebäude ein, um die Straßen sicherer zu machen. Die Krautgartenschule forderte einen gepflasterten Weg zur Schulmensa. Die Gustav-Stresemann-Schule regte einen öffentlichen Trinkwasserbrunnen am Rheinufer an.

Weitere Vorschläge kamen vom Reduit-Kinder- und Jugendzentrum, das günstiges Speiseeis für Kinder im Sommer anregte. Zudem wünschten sie sich mehr Spielgeräte auf dem Messerschmitt-Gelände. Alle Anträge wurden mit Mehrheit angenommen.

Dr. Patricia Becher, die städtische Sozialdezernentin, betonte später den Wert der Kinderperspektiven. Sie hob hervor, dass ihre Ideen frische Impulse für die Stadtplanung liefern.

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Die beschlossenen Vorschläge werden nun dem Stadtrat zur weiteren Beratung vorgelegt. Falls sie umgesetzt werden, könnten sie Teile der Kasteler Infrastruktur und Dienstleistungen verändern. Die Sitzung zeigte, wie junge Stimmen Gemeindeentscheidungen direkt mitgestalten können.

Quelle