19 April 2026, 06:05

Kempen startet Elektro-Carsharing-Initiative für klimafreundliche Mobilität

Grüne Highway-Schilder neben einer Straße mit Fahrzeugen, Strommasten, Gras, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Kempen startet Elektro-Carsharing-Initiative für klimafreundliche Mobilität

Lokale Initiative in Kempen macht großen Schritt in Richtung Elektro-Carsharing

Eine Bürgerinitiative in Kempen hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Einführung eines Elektro-Carsharing-Angebots erreicht. Nach über einem Jahr Forschung und Planung hat sich die Gruppe nun offiziell als Verein unter dem Namen eCARsharing Kempen konstituiert. Das Projekt zielt darauf ab, die Abhängigkeit vom privaten Pkw zu verringern und gleichzeitig die Emissionen in der Region zu senken.

Die Idee entstand vor mehr als einem Jahr, als Ehrenamtliche begannen, sich mit Modellen für Elektro-Carsharing auseinanderzusetzen. Sie untersuchten bestehende Projekte, analysierten verschiedene Organisationsstrukturen und suchten nach Wegen, den Service sowohl praxistauglich als auch bezahlbar zu gestalten.

Private Spender übernahmen sämtliche Anfangskosten, sodass die Initiative ohne öffentliche Förderung vorankam. Parallel dazu pflegte das Team einen regen Austausch mit dem Amt für Umwelt- und Klimaschutz der Stadt Kempen sowie den lokalen Mobilitätsbeauftragten.

Der neu gewählte Vorstand geht davon aus, dass sich mit fortschreitender Dekarbonisierung auch die Besitzgewohnheiten beim Auto wandeln werden. Shared E-Autos könnten demnach in vielen Haushalten den Bedarf an Zweit- oder Drittwagen reduzieren. Aktuell sucht die Gruppe nach einem Anbieter, der ein attraktives und wirtschaftlich tragfähiges Angebot unterbreitet.

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Roger Buschfeld, Vorsitzender des Vereins, betont die Dringlichkeit des Projekts. Er verweist auf die durch den anhaltenden Krieg getriebenen steigenden Spritpreise als zentralen Grund, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen. Langfristig ist geplant, das Angebot über Kempen hinaus auf benachbarte Gemeinden auszuweiten.

In der nächsten Phase geht es darum, einen Partner zu finden und die Details des Services final festzulegen. Bei Erfolg könnte das Vorhaben den Bürgerinnen und Bürgern eine umweltfreundliche Alternative zum eigenen Auto bieten. Die Arbeit des Vereins fügt sich zudem in die größeren Bestrebungen ein, Emissionen zu senken und das lokale Verkehrsangebot zu verbessern.

Quelle