Kevin Sessa bleibt Hertha BSC treu – trotz verpasster Aufstiegschancen
Paul SimonKevin Sessa bleibt Hertha BSC treu – trotz verpasster Aufstiegschancen
Hertha BSCs Mittelfeldspieler Kevin Sessa hat trotz schwindender Aufstiegschancen seine Treue zum Verein betont. Mit einem Vertrag bis 2027 ist der 24-Jährige in den letzten Wochen zu einer Schlüsselfigur avanciert – insbesondere als Ersatz für den verletzten Kennet Eichhorn. Gleichzeitig hat die späte Saisonaufholjagd der Mannschaft nach einer schwierigen Spielzeit etwas Erleichterung gebracht.
In Eichhorns Abwesenheit stand Sessa in den letzten vier Spielen in der Startelf und half Hertha, in diesem Zeitraum drei Siege einzufahren. Der Formaufschwung setzte ein, nachdem der Druck für den direkten Aufstieg nachließ – mit Siegen gegen den 1. FC Nürnberg (2:1) und Preußen Münster (2:1) im März 2026. Dennoch liegt die Mannschaft weiterhin sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz und acht Punkte hinter den direkten Aufstiegsrängen zurück.
Cheftrainer Stefan Leitl hat einen Bundesliga-Rückkehr in dieser Saison bereits ausgeschlossen. Sessa pflichtet ihm bei und nennt anhaltende Verletzungsprobleme sowie mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die Schwierigkeiten. Zwar traut er der Mannschaft die Qualität für die Spitze zu, doch die Unfähigkeit, über einen längeren Zeitraum stabile Ergebnisse zu erzielen, habe sich als entscheidender Nachteil erwiesen.
Aktuell konzentriert sich Sessa voll auf seine Leistungen bei Hertha. Gerüchte über einen vorzeitigen Abschied wies er zurück und betonte, seine Zukunft liege bis mindestens 2027 in Berlin. Doch die jüngste Leistungssteigerung kommt zu spät, um den Aufstiegskampf wiederzubeleben. Mit Sessas festem Platz im Team und ersten Anzeichen von Fortschritt richtet sich der Blick nun auf die nächste Saison. Sein langfristiger Vertrag deutet darauf hin, dass er eine zentrale Rolle in der weiteren Entwicklung des Vereins spielen wird.






