21 April 2026, 16:10

Klimastreiks in Braunschweig fordern radikalen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035

Eine Gruppe von Menschen mit Masken, die ein Transparent mit der Aufschrift "Aufbruchsklima" tragen, vor einem Gebäude mit Bäumen und einem klaren Himmel.

Klimastreiks in Braunschweig fordern radikalen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035

In Braunschweig haben sich Klimastreiks den Protesten in anderen deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln und München angeschlossen. Die Bewegung fordert einen vollständigen Umstieg auf erneuerbare Energien bis 2035 und argumentiert, dass dies langfristige Stabilität für die Industrie des Landes sichern werde.

Alexander Dammmeier von Fridays for Future Braunschweig betonte, dass erneuerbare Energien bereits 62 Prozent der deutschen Energieversorgung ausmachen. Er kritisierte Wirtschaftsministerin Katherina Reiche scharf und warf ihr vor, mit ihrer Politik jahrelange Fortschritte bei der Einführung sauberer Energien zu gefährden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Aktivist Niko Schoss aus der gleichen Gruppe warf Reiche vor, Milliarden in neue Gaskraftwerke umzuleiten, während sie gleichzeitig den Ausbau erneuerbarer Energien blockiere. Die Demonstranten argumentieren, dass erneuerbare Energien zahlreiche Vorteile bieten – von geringeren Kosten über größere Energieunabhängigkeit bis hin zu stärkeren Arbeitsmärkten.

Die Streiks sind Teil eines breiteren Aufrufs zu dringlichem Klimaschutz. Aktivisten betonen die Notwendigkeit eines schnelleren Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen. Die Kundgebungen in Braunschweig und anderen Städten zielen darauf ab, die Politik zu einem vollständigen System erneuerbarer Energien innerhalb des nächsten Jahrzehnts zu drängen. Die Organisatoren bestehen darauf, dass dieser Wandel sowohl für den Umweltschutz als auch für die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit Deutschlands unverzichtbar sei.

Quelle