Kriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Diebstähle und Betrug
Paul SimonKriminalität in Vorpommern-Greifswald 2025: Weniger Morde, mehr Diebstähle und Betrug
Kriminalitätsentwicklung in Vorpommern-Greifswald: 2025 bringt deutliche Verschiebungen
Im Jahr 2025 veränderten sich die Kriminalitätstrends im Landkreis Vorpommern-Greifswald spürbar: Während einige Deliktarten stark zurückgingen, stiegen andere an. Insgesamt sank die Zahl der gemeldeten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 %. Doch nicht alle Kategorien entwickelten sich gleich – manche verzeichneten deutliche Zunahmen.
Am auffälligsten war der Rückgang bei Gewaltverbrechen gegen das Leben, zu denen Mord und Totschlag zählen. Hier brachen die Fallzahlen um 62,5 % ein – von 16 Opfern im Jahr 2024 auf nur noch 6 im Jahr 2025. Sämtliche dieser Fälle wurden aufgeklärt, was einer Aufklärungsquote von 100 % entspricht.
Andere Gewaltdelikte wie Körperverletzung und Raub blieben mit 2.592 Fällen stabil. Bei Diebstahlsdelikten gab es hingegen gegenläufige Trends: Fahrraddiebstähle stiegen um 22,2 % an (von 1.013 auf 1.238 Fälle), während einfache Diebstähle um 5,4 % zunahmen (von 4.342 auf 4.578 Vorfälle).
Auch bei den Eigentumsdelikten zeigte sich ein uneinheitliches Bild: Wohnungseinbrüche erhöhten sich um 6,1 % (von 132 auf 140 Fälle), und Betrugsdelikte legten um 9,8 % zu, sodass 2025 insgesamt 965 Anzeigen registriert wurden. Trotz dieser Schwankungen blieb die gesamte Aufklärungsquote des Landkreises mit 64,4 % nahezu unverändert.
Die Zahlen für 2025 zeichnen ein differenziertes Bild der Kriminalität in Vorpommern-Greifswald: Während schwere Gewalttaten deutlich abnahmen, stiegen Diebstähle und Betrugsfälle an. Bei stabiler Aufklärungsquote bleiben die Behörden gefordert – sowohl bei den positiven Entwicklungen als auch in den Problembereichen.






