Landesdenkmalpflegepreis 2026: Drei Preisträger für ihr Engagement in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
Greta WernerLandesdenkmalpflegepreis 2026: Drei Preisträger für ihr Engagement in Sachsen-Anhalt ausgezeichnet
Die Preisträger des Landesdenkmalpflegepreises 2026 sind von Rainer Robra, Staatsminister und Minister für Kultur, bekannt gegeben worden. Dieser alle zwei Jahre verliehene Preis ist die höchste Auszeichnung für Denkmalschutz in Sachsen-Anhalt. Drei Preisträger werden für ihre herausragenden Leistungen bei der Bewahrung des kulturellen und architektonischen Erbes der Region gewürdigt.
Gerhard Christ aus Aschersleben erhält die Auszeichnung für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement in der archäologischen Denkmalpflege. Seine jahrzehntelange Forschung zur Stadtgeschichte Ascherslebens bringt ihm Anerkennung ein – gemeinsam mit anderen engagierten Persönlichkeiten.
Auch Guido Schwarzendahl aus Halle (Saale) wird geehrt. Sein Einsatz gilt der Erhaltung und Restaurierung des architektonischen Erbes von Halle-Neustadt, einem Stadtteil, der für seine Nachkriegsmoderne bekannt ist.
Der Gruppenpreis geht an den Verein Walbecker Geschichte und Heimatpflege e.V.. Dessen Projekt umfasste die Sanierung des ehemaligen DDR-Beobachtungsturms bei Walbeck, eines Bauwerks von historischer Bedeutung. Jeder der Einzelpreisträger erhält 2.500 Euro, der Gruppenpreis ist mit 7.500 Euro dotiert.
Die offizielle Preisverleihung findet am 21. April in der Staatskanzlei und im Kulturministerium in Magdeburg statt.
Der Landesdenkmalpflegepreis 2026 unterstreicht die Bedeutung bürgerschaftlichen Engagements für den Schutz des kulturellen Erbes Sachsen-Anhalts. Die Arbeit der Preisträger sichert historische Stätten und städtisches Erbe für kommende Generationen. Ihre Leistungen werden bei der anstehenden Feier offiziell gewürdigt.






