Lothar Matthäus verrät sein größtes Karriere-Bedauern: Der geplante Wechsel zu Real Madrid
Greta WernerLothar Matthäus verrät sein größtes Karriere-Bedauern: Der geplante Wechsel zu Real Madrid
1991 kam Lothar Matthäus einem Wechsel zu Real Madrid für angeblich 18 Millionen D-Mark sehr nahe. Der deutsche Mittelfeldspieler hatte bereits die persönlichen Konditionen vereinbart, doch das Geschäft platzte im letzten Moment. Jahrzehnte später blickt er noch immer mit Bedauern auf diese verpasste Chance zurück.
Matthäus stand damals bei Inter Mailand unter Vertrag, als Real Madrid auf ihn zukam. Der spanische Klub legte ein Angebot über 18 Millionen D-Mark vor – eine beträchtliche Summe für die damalige Zeit. Der Spieler selbst war wechselfreudig und gab später zu, dass er davon geträumt hatte, zu den spanischen Giganten zu wechseln.
Der Transfer schien bereits perfekt, bis Inter Mailands Präsident Ernesto Pellegrini eingriff. Pellegrini blockierte den Wechsel und ließ Matthäus keine andere Wahl, als in Italien zu bleiben. Ein Jahr später kehrte er zum FC Bayern München zurück, wo er zuvor zwei bittere Niederlagen im Champions-League-Finale erlebt hatte – 1987 gegen den FC Porto und 1999 gegen Manchester United.
Wäre der Wechsel zustande gekommen, wäre Matthäus in die Fußstapfen von Günter Netzer getreten, dessen Transfer 1973 von Borussia Mönchengladbach zu Real Madrid mit einer Ablösesumme von 720.000 D-Mark (plus einem Kredit über 80.000 D-Mark) damals einen Rekord aufstellte. Inflationsbereinigt würde Netzer-Transfer heute etwa 1,1 Millionen Euro entsprechen.
Der gescheiterte Wechsel bleibt ein bemerkenswertes "Was-wäre-wenn" in Matthäus' Karriere. Er hat seitdem offen über seine Enttäuschung gesprochen, nicht für Real Madrid gespielt zu haben. Stattdessen setzte er seine Laufbahn beim FC Bayern fort, wo er seine lange Liste an Titeln erweiterte – doch der Triumph in der Champions League blieb ihm verwehrt.






