Neue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 2030 den Betreuungsmangel lindern
Greta WernerNeue Kita in Braunschweigs Weststadt soll 2030 den Betreuungsmangel lindern
Neue Kita in Braunschweigs Weststadt rückt näher
Ein geplantes Kinderbetreuungszentrum im Braunschweiger Stadtteil Weststadt kommt einen Schritt voran: Die Stadtverwaltung hat Entwürfe für eine Einrichtung in der Unstrutstraße vorgestellt, die den akuten Betreuungsmangel in der Gegend lindern soll. Über den Vorschlag stimmt der Verwaltungsausschuss am 17. Juni 2025 ab.
Die Weststadt verzeichnet derzeit den höchsten Bedarf an Kinderbetreuung in ganz Braunschweig. Offizielle Zahlen zeigen ein Defizit von 84 Krippenplätzen und 63 Kindergartenplätzen – die Versorgungsquote liegt damit deutlich unter den kommunalen Zielen. Die neue Einrichtung soll die bald schließende Kita St. Kjeld ersetzen und vom Caritasverband Braunschweig betrieben werden.
Geplant sind Räumlichkeiten für drei Krippengruppen, eine inklusive Gruppe sowie eine Kindergartengruppe. Ein 50 Quadratmeter großer Speiseraum soll gesunde Ernährungsgewohnheiten fördern und die sozialen Kompetenzen der Kinder stärken. Zudem kommt beim Bau das serielle Modulbauverfahren zum Einsatz – eine Methode, die künftige Projekte beschleunigen soll.
Bei einer Zustimmung des Ausschusses könnten die Bauarbeiten 2028 beginnen. Das Gesamtbudget beträgt 10 Millionen Euro, die Fertigstellung ist für 2030 vorgesehen. Der Standort in der Unstrutstraße liegt in unmittelbarer Nähe zu zwei bestehenden Kitas in der Ilmenaustraße und am Muldeweg, wodurch ein zentraler Knotenpunkt für die frühe Kinderbetreuung entsteht.
Das Projekt in der Unstrutstraße dient als Pilot für ähnliche Vorhaben in ganz Braunschweig. Bewährt sich der modulare Ansatz, könnte er den Bau weiterer Kitas deutlich vereinfachen. Die Fertigstellung der Einrichtung im Jahr 2030 wäre ein wichtiger Schritt, um den dringenden Betreuungsbedarf in der Weststadt zu decken.






