23 March 2026, 04:03

Neues Regenrückhaltebecken in Fulda-Lehnerz startet im März für besseren Hochwasserschutz

Baustelle mit Brücke im Hintergrund, Straße mit Verkehrskegeln markiert, Bahnschiene links, verstreute Steine und Gras, Bäume und Gebäude auf beiden Seiten und ein bewölkter Himmel.

Neues Regenrückhaltebecken in Fulda-Lehnerz startet im März für besseren Hochwasserschutz

Großes Bauvorhaben im Fuldaer Stadtteil Lehnerz startet am 23. März

Im Fuldaer Stadtteil Lehnerz beginnt am 23. März ein großes Bauprojekt: In der Nähe der Kreuzung von Bundesstraße B27 und Landesstraße L3378 entsteht ein neues Ablagerungs- und Regenrückhaltebecken. Ziel des Vorhabens ist es, den Hochwasserschutz und das Wassermanagement in der Region zu verbessern.

Das Becken wird das Oberflächenwasser von der B27, der L3378 sowie der Autobahn A7 aufnehmen. Zunächst fließt das Wasser in das Absetzbecken, wo sich Sedimente und Schadstoffe ablagern können, bevor es in das Regenrückhaltebecken weitergeleitet wird. Von dort aus wird das Wasser kontrolliert in den Horasbach abgegeben, um bei Starkregen das Risiko von Überlastungen zu verringern.

Die Bauarbeiten umfassen umfangreiche Erdbewegungen, darunter Aushub, Bodenaustausch und Verdichtung. Während das Absetzbecken aus Stahlbeton errichtet wird, entsteht das Rückhaltebecken als Erdbauwerk. Zudem wird im Rahmen des Projekts eine Zufahrtsstraße zur Baustelle angelegt.

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Verantwortlich für die Umsetzung sind Hessen Mobil und die Bundesautobahn GmbH. Die Arbeiten sollen bis November dauern, wobei mit nur geringfügigen Beeinträchtigungen für den Verkehr zu rechnen ist.

Das Vorhaben ist Teil eines bundesweiten Trends: In den vergangenen fünf Jahren wurden entlang von Autobahnen und Bundesstraßen etwa 150 ähnliche Becken gebaut. Viele davon wurden vom Bundesverkehrsministerium und DEKRA finanziert – als Maßnahme zum Hochwasserschutz nach den verheerenden Flutkatastrophen 2021 in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Nach Fertigstellung wird das neue Becken dazu beitragen, den Wasserabfluss von stark frequentierten Straßen zu regulieren und lokale Bäche vor Überlastung zu schützen. Damit erweitert es das wachsende Netz an Hochwasserschutzanlagen in Deutschland. Die Arbeiten sollen bis zum Spätherbst abgeschlossen sein.

Quelle