Neuwied sichert 25,9 Millionen Euro für Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Philipp HuberNeuwied sichert 25,9 Millionen Euro für Ausbau des Industrieparks Friedrichshof
Neuwied hat Kredite in Höhe von 25,9 Millionen Euro für Investitionen gesichert, um den Industriepark Friedrichshof zu erweitern. Die Förderung ermöglicht der Stadt den Erwerb und die Erschließung von rund 70 Hektar Land – ein wichtiger Schritt in ihrem Wirtschaftswachstumsplan.
Die Erweiterung ist das Ergebnis monatelanger Vorbereitungen, darunter Verhandlungen mit Grundbesitzern und der Ankauf von Flächen. Die Stadtverwaltung hat darauf geachtet, dass das Projekt mit den langfristigen Zielen übereinstimmt, insbesondere bei der Ansiedlung von Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Maschinenbau und Pharmazie.
Eine landesweite Machbarkeitsstudie bestätigt die Pläne und unterstreicht das Potenzial des Friedrichshofs als leistungsstarker Wirtschaftsstandort. Bürgermeister Jan Einig und sein Stellvertreter Ralf Seemann werten die Unterstützung des Landes als klares Vertrauensvotum für den eingeschlagenen Weg Neuwieds.
Die Stadt geht behutsam vor und setzt auf Fachgutachten sowie strukturierte Planung, um eine solide Rendite zu gewährleisten. Instrumente wie Vorkaufsrechte und eine zielgerichtete Marketingstrategie sollen die Entwicklung steuern. Ziel ist es, Arbeitsplätze zu schaffen, die Gewerbesteuereinnahmen zu steigern und die finanzielle Eigenständigkeit Neuwieds zu stärken.
Die Kredite fließen in den Grundstückserwerb und die Erschließung der Flächen, wobei der Fokus auf zukunftsorientierten Branchen liegt. Neuwied, das seit vier Jahren in Folge einen ausgeglichenen Haushalt vorweist, setzt nun auf nachhaltiges Einnahmenwachstum. Von dem Projekt werden langfristige wirtschaftliche Vorteile für die Region erwartet.






