29 April 2026, 06:15

Offenbach öffnet Türen für Assistenzhunde in allen öffentlichen Gebäuden

Gruppe von Menschen vor einem Gebäude mit einem Hund zu ihren Füßen, haltend ein Papier mit Text und Farboptionen am unteren Rand.

Offenbach öffnet Türen für Assistenzhunde in allen öffentlichen Gebäuden

Offenbach beteiligt sich offiziell an der Kampagne Assistenzhunde willkommen

Offenbach ist nun eine von sechzig Städten und Gemeinden, die sich im Rahmen der Initiative Assistenzhunde willkommen für bessere Zugangsbedingungen von Menschen mit Behinderungen einsetzen. Mit diesem Schritt wird sichergestellt, dass Assistenzhunde und ihre Halter:innen in allen öffentlichen Gebäuden der Kommune herzlich willkommen sind. Bürgermeister Dr. Felix Schwenke betonte, wie wichtig dieser Schritt ist, um nicht nur Menschen mit Sehbehinderungen, sondern auch anderen Betroffenen zu unterstützen.

Die Kampagne entstand als Reaktion auf Berichte, wonach Menschen mit Behinderungen zusammen mit ihren Assistenzhunden den Zutritt zu öffentlichen Einrichtungen verweigert worden war. Der Offenbacher Behindertenbeirat übernahm die Initiative und setzte sich für klarere Regelungen und mehr Sensibilisierung ein. In der Folge hat die Stadt ihre Hausordnungen aktualisiert, um Assistenzhunde ausdrücklich in allen städtischen Gebäuden zuzulassen.

An den Eingängen der neun öffentlichen Gebäude Offenbachs weisen nun Aufkleber auf eine assistenzhundefreundliche Umgebung hin. Die Tiere unterstützen Menschen mit vielfältigen Einschränkungen – von Mobilitätseinschränkungen über Hörverlust und neurologische Erkrankungen bis hin zu psychischen Herausforderungen. Zudem stellt die Kampagne Informationsmaterial für Mitarbeiter:innen und Besucher:innen bereit, um die Rechte von Assistenzhundenutzer:innen bekannt zu machen.

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Mit seiner Teilnahme wird Offenbach auf der DogMap verzeichnet – einer Online-Plattform, auf der Betroffene im Voraus prüfen können, ob ihr Assistenzhund willkommen ist. Bereits sechzig weitere Kommunen sind dort gelistet, was Menschen, die auf diese Arbeitshunde angewiesen sind, die Planung von Besuchen erleichtert.

Die Initiative stärkt die Zugangsrechte von Assistenzhundehalter:innen und fördert deren selbstbestimmtes Leben. Durch aktualisierte Richtlinien, sichtbare Kennzeichnung und ein wachsendes Netzwerk unterstützender Städte zielt die Kampagne darauf ab, Barrieren für Menschen mit Behinderungen abzubauen. Offenbachs Engagement ist ein weiterer Schritt hin zur bundesweiten Anerkennung von Assistenzhunden als unverzichtbare Begleiter im öffentlichen Raum.

Quelle