23 March 2026, 06:05

PETA enthüllt grausame Trainingsmethoden im Wuppertaler Zoo – Elefanten leiden für Besucherfotos

Offene Buchillustration mit einer Gruppe von Elefanten in einem Zoogebiet mit Bäumen, Pflanzen und einem Zaun, begleitet von Text.

PETA enthüllt grausame Trainingsmethoden im Wuppertaler Zoo – Elefanten leiden für Besucherfotos

Die Tierrechtsorganisation PETA wirft dem Wuppertaler Zoo vor, seine Elefanten zu misshandeln. Die Organisation behauptet, das Personal setze harte Trainingsmethoden ein – darunter auch Bullenhaken –, um die Tiere zu Dressurtricks und Foto-Posen mit Besuchern zu zwingen. PETA fordert nun ein Ende dieser Praktiken und den Umstieg auf ein sicheres Management-System.

Das Problem beschränkt sich nicht auf Wuppertal: Auch aus anderen deutschen Zoos gibt es Berichte über ähnliche Behandlungen. PETA verlangt zudem ein generelles Verbot der Zucht und des Imports von Elefanten, um deren Haltung in Zoos langfristig abzuschaffen.

Videoaufnahmen zeigen, wie Pfleger im Wuppertaler Zoo Zwangsmethoden anwenden, um die Elefanten zum Gehorsam zu bringen – etwa durch erzwungene, unnatürliche Posen für Besucherfotos oder Dressurvorführungen bei Sonderveranstaltungen. Der Zoo erziele mit solchen Aktivitäten offenbar Zusatzeinnahmen, was Fragen nach der Ausbeutung der Tiere aufwirft.

Besonders kritisiert PETA den Einsatz von Bullenhaken – spitzen Werkzeugen, die Schmerzen und psychisches Leid verursachen können. Selbst das jüngste Elefantenbaby des Zoos, die kleine Tuffi, werde bereits diesen Methoden unterzogen. Die Organisation habe die lokalen Behörden über die Missstände informiert, doch bisher sei keine Reaktion erfolgt.

Die Debatte kommt zu einem Zeitpunkt, an dem kein deutscher Zoo bestätigt, das strengere "Protected Contact"-System anzuwenden – ein Konzept, bei dem Pfleger niemals denselben Raum wie die Elefanten betreten. In den USA hingegen schreibt die Vereinigung der Zoos und Aquarien (AZA) ihren Mitgliedern seit 2014 diese Methode vor. PETA besteht darauf, dass der Wuppertaler Zoo und die Stadtverantwortlichen diesem Beispiel folgen und direkte, ungeschützte Interaktionen mit den Tieren beenden müssen.

Über den Einzelfall Wuppertal hinaus argumentiert PETA, dass die komplexen Bedürfnisse von Elefanten in Gefangenschaft nicht erfüllt werden können. Die Organisation drängt auf ein vollständiges Verbot von Zucht und Import der Tiere in Zoos – mit dem Ziel, sie langfristig aus solchen Haltungen zu entfernen.

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PETAs Forderungen zielen darauf ab, die missbräuchlichen Trainingsmethoden im Wuppertaler Zoo zu beenden und auf "Protected Contact" umzustellen. Zudem verlangt die Organisation ein bundesweites Stopp der Elefantenzucht und -importe in deutschen Zoos. Ohne Änderungen, warnt PETA, werde das Wohl der Tiere weiterhin unter den aktuellen Praktiken leiden.

Quelle