Politiker kämpfen um Millionen-Förderung für marodes Schwimmbad vor Fristende
Greta WernerPolitiker kämpfen um Millionen-Förderung für marodes Schwimmbad vor Fristende
Lokale Politiker drängen auf rasches Handeln, um Fördergelder für die Sanierung eines Schwimmbads zu sichern. Über das SKS-Programm der Bundesregierung werden bundesweit Zuschüsse für die Modernisierung öffentlicher Bäder vergeben. Viele dieser Einrichtungen entsprechen jedoch nicht mehr den aktuellen Standards in puncto Nachhaltigkeit und Barrierefreiheit.
Das Bundesförderprogramm sieht nicht rückzahlbare Zuschüsse von bis zu 45 Prozent der Kosten vor. Bei finanzieller Notlage steigt der Förderanteil auf bis zu 75 Prozent. Allerdings muss der Bundeszuschuss mindestens 250.000 Euro betragen, um umfassende Sanierungsmaßnahmen zu ermöglichen. Die maximale Fördersumme pro Projekt liegt bei 8 Millionen Euro.
Schwimmbäder spielen eine zentrale Rolle in den Gemeinden – als Orte der Freizeitgestaltung, des Sports und des wettkampforientierten Trainings. Doch viele Anlagen sind über die Jahre marode geworden. Um Fördergelder zu beantragen, müssen geeignete Standorte bis zum 19. Juni 2026 digitale Projektkonzepte einreichen.
Der CDU-Ortsverband Wabe-Schunter sowie ein regionaler Abgeordnete fordern die Kommunalverwaltung auf, umgehend die Förderfähigkeit des Bades zu prüfen. Sie betonen, wie wichtig es ist, schnell zu handeln, um die Frist des Programms einzuhalten und die dringend benötigten Verbesserungen zu realisieren.
Bei einer Bewilligung würden die Mittel helfen, die Anlage auf modernen Standard zu bringen. Der Zuschuss könnte essenzielle Sanierungsarbeiten abdecken und sicherstellen, dass das Bad weiterhin als Ort für Gesundheit, Erholung und Sport genutzt werden kann. Die Behörden stehen nun unter Zeitdruck, um die Unterlagen vorzubereiten und den Antrag fristgerecht einzureichen.






