Santiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus
Paul SimonSantiago Segura löst mit politischen Aussagen im Podcast La Script Shitstorm aus
Santiago Segura, der Regisseur hinter der Torrente-Filmreihe, hat nach der Äußerung polarisierender politischer Ansichten im Podcast La Script heftige Kritik geerntet. Seine Aussagen zu Richtern, Hausbesetzungen, Geschlechtergesetzen und sexueller Einwilligung haben hitzige Online-Debatten ausgelöst.
Im Interview verteidigte Segura spanische Richter und argumentierte, nicht alle seien "Faschisten" – eine Behauptung, die sofort auf Widerspruch stieß. Zudem bestand er darauf, dass die Bekämpfung von Hausbesetzern Aufgabe der Regierung und nicht von Privatpersonen sein solle.
Der Filmemacher, der sich selbst als linksliberal bezeichnet, räumte ein, dass Anhänger der rechtspopulistischen Vox-Partei von der Linken oft zu Unrecht als Faschisten abgestempelt würden. Diese Bemerkung veranlasste Nutzer, nach dem Ursprung des Begriffs zu fragen und warum Segura ihn so vehement zurückweise.
Seguras ambivalente Haltung zum spanischen "Nur ein Ja heißt Ja"-Gesetz zur sexuellen Einwilligung verschärfte die Kontroverse weiter. Zwar sprach er sich als Mann für die Schauspielerin Bibiana Fernández aus, kritisierte aber gleichzeitig die Transgender-Gesetzgebung des Landes. Ausschnitte seiner Aussagen verbreiteten sich rasant auf TikTok und X und befeuerten die Debatten sowie die Kritik.
Die Folgen von Seguras Podcast-Auftritt ebben nicht ab. Seine Äußerungen zu Richtern, Hausbesetzungen und Geschlechterpolitik spalten weiterhin die Meinungen in Online-Foren. Die virale Reaktion zeigt, wie polarisierend politische Diskussionen in der spanischen Digitalwelt nach wie vor sind.






