29 April 2026, 18:05

Wie Europa nach 1945 für Menschenrechte kämpfte – neue Ausstellung in Wiesbaden

Große Gruppe von Menschen sitzt um einen langen Tisch mit Laptops, Mikrofonen, Papieren und anderen Gegenständen während einer Sitzung des Europäischen Rates für Menschenrechte, mit drei Flaggen, zwei Fernsehern und Deckenleuchten im Hintergrund.

Wie Europa nach 1945 für Menschenrechte kämpfte – neue Ausstellung in Wiesbaden

Neue Ausstellung zur Entwicklung der Menschenrechte in Europa eröffnet am 5. Mai 2026 in Wiesbaden

Unter dem Titel "Vorkämpfer für die Menschenrechte" zeigt eine neue Ausstellung ab Dienstag, dem 5. Mai 2026, im Zukunftswerk des LuisenForums den Weg Europas von den Folgen des Zweiten Weltkriegs bis in die Gegenwart. Der Eintritt ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenfrei.

Im Mittelpunkt der Schau steht die Europäische Menschenrechtskonvention und ihr Einfluss auf den Alltag. Eine vollständige Fassung der Konvention liegt vor Ort zur Lektüre aus.

Die Ausstellung ist zudem mit dem Projekt "Europäisches Archiv der Stimmen" im Stadtmuseum am Marktplatz verknüpft. Diese Verbindung soll die Auseinandersetzung mit Menschenrechten und ihrem Schutz vertiefen.

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Der 1949 gegründete Europarat hat die rechtlichen Rahmenbedingungen der Region maßgeblich geprägt. Bis heute hat er über 200 Verträge zu verschiedenen Aspekten der Menschenrechte verabschiedet. Die Ausstellung regt dazu an, darüber nachzudenken, wer diese Werte heute bewahrt – und wie sicher sie tatsächlich sind.

Die Veranstaltung ist Teil einer breiter angelegten Initiative, die die Öffentlichkeit mit dem menschenrechtlichen Erbe Europas vertraut machen soll. Durch die Präsentation historischer Meilensteine und aktueller Herausforderungen lädt sie zur Reflexion über die Zukunft des Kontinents ein. Die Ausstellung steht allen Interessierten ohne Eintrittsgeld offen.

Quelle