09 May 2026, 14:08

Wiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an drei weiteren Grundschulen

Eine Gruppe von Kindern in Schuluniformen vor einem Gebäude mit einer Wand und einem Rollladen im Hintergrund.

Wiesbaden stärkt Schulsozialarbeit an drei weiteren Grundschulen

Wiesbaden baut seine Schulsozialarbeit an Grundschulen aus. Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund der wachsenden Bedeutung dieser Angebote in den vergangenen Jahren. Mittlerweile gelten sie als unverzichtbar – insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen.

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Die Erweiterung betrifft drei Schulen: die Johannes-Maaß-Schule, die Karl-Gärtner-Schule und die Otto-Stückrath-Schule. Patricia Becher, Leiterin des Wiesbadener Sozialdezernats, verwies auf die langjährige Erfolgsgeschichte solcher Projekte, die bereits seit 35 Jahren bestehen.

Schulsozialarbeit ist seit der Einführung des § 13a im Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) eine verpflichtende Leistung der Jugendhilfe. Diese gesetzliche Verankerung unterstreicht ihre zunehmende Relevanz als Stütze für Kinder, Familien und Lehrkräfte.

Becher betonte, wie entscheidend frühzeitige Unterstützung auf Grundschulniveau sei. Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter bieten Stabilität, Beratung und konkrete Hilfestellung – sowohl für Eltern als auch für Pädagoginnen und Pädagogen. Gerade in sozial belasteten Quartieren sei ihre Präsenz von besonderer Bedeutung.

Der Ausbau folgt auf jahrelange positive Erfahrungen. Wie Becher erklärte, hat sich die Schulsozialarbeit über Jahrzehnte als verlässliches Unterstützungssystem bewährt und ihren festen Platz im Bildungssystem gefestigt.

Durch die Erweiterung erhalten weitere Wiesbadener Grundschulen eigene Schulsozialarbeiter. Zu ihren Aufgaben gehören die Begleitung von Familien, der Abbau von Bildungsungleichheiten und die Entlastung des Lehrpersonals. Die Stadt setzt damit auf präventive Förderung durch diese verpflichtenden Angebote.

Quelle