Bundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12
Julian HerrmannBundespolizei entdeckt Waffenarsenal und Bargeld bei Grenzkontrolle auf der A12
Die Bundespolizei hat bei einer routinemäßigen Grenzkontrolle auf der Autobahn A12 einen Waffen- und Gefahrgutfund gemacht. Die Beamten stoppten ein in Berlin zugelassenes Fahrzeug mit drei Insassen – daraufhin kam es zur Entdeckung. Nun prüfen die Behörden mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz.
Der Vorfall ereignete sich im Rahmen der weiterhin geltenden vorübergehenden Grenzkontrollen an der A12 zwischen Deutschland und Polen. Diese Kontrollen waren 2023 aufgrund von Migrationsdruck wieder eingeführt worden und wurden seitdem mehrfach verlängert. Sie bleiben vorerst bis mindestens Juni 2026 bestehen. Zwar haben sie die irreguläre Migration eingedämmt, gleichzeitig führen sie jedoch regelmäßig zu Verkehrsverzögerungen.
Im Inneren des Wagens fanden die Beamten ein Schwert, eine Machete, drei Messer, einen Schlagstock, eine Signalpistole, zwei Tierabwehrsprays sowie einen Schlagring. Die Insassen – ein 35-jähriger Fahrer und zwei Mitfahrer im Alter von 20 und 21 Jahren – hatten zudem 12.000 Euro Bargeld bei sich. Sämtliche Waffen und Gegenstände wurden als Beweismittel sichergestellt.
Der 21-jährige Beifahrer war der Polizei bereits bekannt. Gegen das Trio wird nun wegen des Verdachts auf Verstöße gegen waffenrechtliche Bestimmungen ermittelt.
Der Fall unterstreicht die anhaltende Bedeutung der Grenzkontrollen entlang der A12. Während die beschlagnahmten Gegenstände als Beweismittel dienen, müssen die Behörden nun klären, ob weitere Anklagepunkte hinzukommen. Die ursprünglich zur Migrationssteuerung eingeführten vorübergehenden Kontrollen tragen weiterhin dazu bei, illegale Aktivitäten aufzudecken.






