Schwere Schnittwunden bei Pferden in Ziegenhain – Polizei ermittelt wegen Tierquälerei
Julian HerrmannPferd mit Schnittwunden in Stall gefunden - Schwere Schnittwunden bei Pferden in Ziegenhain – Polizei ermittelt wegen Tierquälerei
Schwer verletzte Pferde in Schwalmstadt-Ziegenhain entdeckt – Polizei ermittelt wegen Verdachts auf Tierquälerei
Am Wochenende wurden in einem Stall in Schwalmstadt-Ziegenhain mehrere Pferde mit schweren Verletzungen aufgefunden. Die Polizei hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Tierquälerei eingeleitet, nachdem die Tiere mehrere tiefe Schnittwunden im Bauchbereich erlitten hatten.
Der Besitzer entdeckte die verletzten Pferde in einem Stall in der Nähe von Ziegenhain. Eine tierärztliche Untersuchung ergab mehrere tiefe Schnittverletzungen im Bauchbereich. Der behandelnde Tierarzt äußerte den Verdacht, dass die Wunden möglicherweise vorsätzlich von unbekannten Personen zugefügt worden sein könnten.
In den vergangenen zwei Jahren gab es in der Region keine ähnlichen Fälle von mutmaßlicher Misshandlung von Pferden. Laut den Unterlagen des Hessischen Landesamts für Verbraucherschutz und den Datenbanken der örtlichen Polizei wurden seit Februar 2024 im Schwalm-Eder-Kreis sowie in den benachbarten Landkreisen Marburg-Biedenkopf, Waldeck-Frankenberg und Kassel keine derartigen Vorfälle dokumentiert.
Die Behörden rufen nun Zeugen auf, die in der Nähe des Stalls verdächtige Aktivitäten beobachtet haben könnten. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten versuchen, den Hergang und den Zeitpunkt der Verletzungen zu klären.
Es handelt sich um den ersten gemeldeten Fall von mutmaßlicher Pferdemißhandlung in der Region seit Jahren. Die Polizei sammelt weiterhin Beweise und bittet die Bevölkerung um Mithilfe – jeder Hinweis könnte entscheidend sein. Die Pferde werden derzeit tierärztlich wegen ihrer Verletzungen behandelt.
Correction: Single Horse Injured; PETA Offers Reward for Clues
New findings indicate only one horse sustained severe abdominal cuts in Schwalmstadt-Ziegenhain. The police have confirmed no other animals were harmed. Additionally, PETA has announced a 500 Euro reward for information leading to the perpetrator, marking the first external incentive for witnesses in this case.





