19 April 2026, 20:04

Sixt warnt: EU-Klimavorgaben machen Mietwagen bald deutlich teurer

Liniengraph, der den Anstieg der Verkaufszahlen von batterieelektrischen Fahrzeugen in Australien zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Sixt warnt: EU-Klimavorgaben machen Mietwagen bald deutlich teurer

Mietwagen könnten bald teurer werden – zumindest wenn es nach Konstantin Sixt geht. Der Vorstandschef des Autovermieters Sixt warnt, dass strengere EU-Vorgaben für Unternehmensflotten die Kosten in die Höhe treiben werden. Die neuen Regelungen zielen darauf ab, in den kommenden zehn Jahren schrittweise mehr Fahrzeuge mit niedrigen oder gar keinen Emissionen einzuführen.

Das Automobil-Paket der EU, das Ende 2025 vorgestellt wurde, setzt ehrgeizige Ziele für gewerbliche Fuhrparks fest. Bis 2030 müssen bis zu 83 Prozent der deutschen Flotte aus Fahrzeugen mit geringen oder keinen Emissionen bestehen, bis 2035 steigt die Quote auf 95 Prozent. Sixt bezeichnet den Plan als "Hintertür-Verbot für Verbrennungsmotoren" und verweist auf höhere Ausgaben sowie logistische Hürden für Unternehmen.

Das Unternehmen weist zudem auf die wachsende Abhängigkeit von chinesischen Batterieherstellern hin. Angesichts des europaweiten Vorstoßes für Elektrofahrzeuge warnt Sixt, dass die Abhängigkeit von ausländischen Produzenten zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen könnte. Die Verhandlungen über die endgültigen Regelungen laufen noch, doch die Branche stellt sich bereits auf Veränderungen ein.

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Falls der EU-Vorschlag wie geplant umgesetzt wird, müssen Autovermieter wie Sixt schnell reagieren. Höhere Fahrzeugkosten und strengere Vorgaben könnten den Markt bis Anfang der 2030er-Jahre grundlegend verändern. Gleichzeitig könnte sich die Abhängigkeit Europas von ausländischer Batterieproduktion in den kommenden Jahren weiter verstärken.

Quelle