1.300 deutsche Firmen ziehen ins Ausland – 50.800 Jobs gehen verloren
Unternehmen verlagern Zehntausende Jobs ins Ausland - 1.300 deutsche Firmen ziehen ins Ausland – 50.800 Jobs gehen verloren
Zwischen 2021 und 2023 verlagerten mehr als 1.300 deutsche Unternehmen Teile ihrer Geschäftsaktivitäten ins Ausland. Diese Standortverlagerungen betrafen bis 2023 rund 2,2 % der Betriebe mit mindestens 50 Beschäftigten in Deutschland. Die Abwanderung führte zu einem Nettoverlust von etwa 50.800 Arbeitsplätzen in Deutschland.
Die meisten Unternehmen entschieden sich für einen Umzug innerhalb der EU – rund 900 Firmen verlagerten Funktionen in Nachbarländer. Weitere 700 Unternehmen verlagerten Arbeitsplätze außerhalb der Europäischen Union und verteilten ihre Standorte auf neun zentrale Zielländer: Polen, Rumänien, Ungarn, Tschechien, die Slowakei, Indien, Vietnam, China und Mexiko.
Durch die Verlagerung von Unternehmensfunktionen gingen in Deutschland netto etwa 50.800 Jobs verloren. Besonders stark betroffen war der verarbeitende Sektor, während Kosteneinsparungen und Fachkräftemangel viele Entscheidungen prägten. Dennoch sahen sich die meisten Betriebe weiterhin mit Hürden konfrontiert – etwa rechtlichen Hindernissen oder steuerlichen Komplexitäten beim Transfer von Aktivitäten ins Ausland.
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