100 Jahre Jugendarbeit in Wiesbaden: Eine Erfolgsgeschichte mit Zukunftsvisionen
100 Jahre Jugendarbeit in Wiesbaden: Eine Erfolgsgeschichte mit Zukunftsvisionen
Im Wiesbadener Rathaus fand kürzlich die Ausstellung "100 Jahre Jugendarbeit in Wiesbaden" statt, initiiert von Frank Scheuermann. Die Veranstaltung würdigte das vergangene Jahrhundert der Jugendarbeit und deren prägenden Einfluss auf gesellschaftliche Teilhabe und Bildung.
Die Schau zeichnete die Entwicklung der Jugendarbeit in Wiesbaden nach – von den Anfängen internationaler Austauschprogramme in den 1950er-Jahren über die Entstehung von Jugendzentren und der aufsuchenden Jugendsozialarbeit in den 1970ern. Sie thematisierte auch die Herausforderungen, etwa die Haushaltskürzungen der 1990er, die zu innovativen Kooperationen zwischen Jugendhilfe, Sozialdiensten und Bildungsinitiativen führten.
Kulturprojekte wie "Folklore im Garten" oder "Meeting of Styles" spielten eine zentrale Rolle, um junge Menschen in gesellschaftliche Prozesse einzubinden. Heute stellt sich die Jugendarbeit neuen Aufgaben wie der Digitalisierung und setzt sich für Vielfalt und Inklusion ein.
Die Ausstellung endete mit stehenden Ovationen – ein Dank an alle, die sich über die Jahrzehnte für die Wiesbadener Jugendarbeit engagiert haben. Sie unterstrich deren unverzichtbare Bedeutung für die politische und soziale Bildung junger Menschen und damit für das Gemeinwesen der Stadt. Mit Blick auf die Zukunft beleuchtete die Schau zudem die wichtigsten Meilensteine, Herausforderungen und Perspektiven der Jugendarbeit in Wiesbaden.
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