Boris Rhein fordert mehr Freiheit und Dialog für Hessens Zukunft 2024
Neujahrsansprache - Rhein plädiert für neue Debattenkultur - Boris Rhein fordert mehr Freiheit und Dialog für Hessens Zukunft 2024
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein hat in seiner Neujahrsansprache zu mehr Optimismus für das Jahr 2024 aufgerufen. Er forderte mehr Freiheit für Unternehmen, Wissenschaft und eine offene Debattenkultur – zugleich warnte er vor der zunehmenden Verrohnung in der öffentlichen Auseinandersetzung. In seiner Rede würdigte Rhein zudem Deutschlands Stärken, von Innovationskraft bis hin zur Tradition der Hilfsbereitschaft.
In seiner Ansprache betonte der Regierungschef die Notwendigkeit, bürokratische Hürden abzubauen und mit neuen Investitionsanreizen die Wirtschaft zu stärken. Gleichzeitig sprach er sich dafür aus, dass wissenschaftliche Forschung frei von ideologischen Vorgaben stattfinden müsse. Fortschritt, so Rhein, entstehe nur durch uneingeschränkte Erkenntnissuche.
Der Ministerpräsident setzte sich zudem für die Freiheit des Denkens und der Meinungsäußerung ein und bezeichnete die Vielfalt der Standpunkte als Grundpfeiler der Demokratie. Zugleich zeigte er sich besorgt über die zunehmende Verhärtung der öffentlichen Debatte, in der sachliche Auseinandersetzungen oft in persönliche Angriffe umschlügen. Stattdessen plädierte er für mehr Dialog und konstruktiven Austausch – selbst bei kontroversen Positionen.
Zum Abschluss seiner Rede hob Rhein die zentralen Stärken Deutschlands hervor: den Erfindungsgeist des Landes, sein Engagement für Investitionen und die langjährige Bereitschaft, Menschen in Not zu unterstützen.
Rheins Neujahrsbotschaft verband die Forderung nach wirtschaftlicher und geistiger Freiheit mit einer Mahnung vor wachsender Feindseligkeit im öffentlichen Leben. Sein Appell für Dialog und die Betonung der deutschen Kernkompetenzen geben die Richtung für die Schwerpunkte seiner Regierung im kommenden Jahr vor.
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