BSW steht vor großen Veränderungen: Neuer Name, neue Führung und Konferenz
Hessischer BSW-Chef tritt zurück - BSW steht vor großen Veränderungen: Neuer Name, neue Führung und Konferenz
Die Sahra-Wagenknecht-Allianz (BSW) steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die politische Partei sucht einen neuen Namen und eine neue Führung – die Zukunft der bisherigen Vorsitzenden Sahra Wagenknecht und Amira Mohamed Ali ist dabei ungewiss. Ein Bundesparteitag ist für Anfang Dezember in Magdeburg angesetzt. Die BSW in Hessen, die knapp 170 Mitglieder zählt, verliert mit Oliver Jeschonnek ihren Landesvorsitzenden. Er tritt wegen Bedenken zur politischen Ausrichtung und internen Praxis der Partei zurück. Zudem gibt Jeschonnek den Vorsitz des Frankfurter Kreisverbands auf – noch vor den Kommunalwahlen am 15. März 2026. Sein Rückzug folgt auf einen kürzlich erschienenen Gastbeitrag von Sahra Wagenknecht in der "Welt am Sonntag", den er als "Weckruf" bezeichnete. Obwohl er das Amt als Vorsitzender niederlegt, bleibt Jeschonnek Parteimitglied und will sich weiterhin für eine Erneuerung der BSW im Sinne Wagenknechts einsetzen. Erst kürzlich hatte die Partei in Berlin eine Klausurtagung abgehalten, um über ihre Zukunft zu beraten. Die BSW befindet sich in einer Phase des Umbruchs. Entscheidungen über die künftige Führung und den Parteinamen stehen bevor – der Bundesparteitag in Magdeburg wird dabei richtungsweisend sein. Unterdessen arbeitet der hessische Landesverband mit seinen fast 170 Mitgliedern weiter, trotz des Führungswechsels auf lokaler Ebene.
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