Bürgertagsfeier in RoederMark: Tradition für neue Deutsche
Bürgertagsfeier in RoederMark: Tradition für neue Deutsche
Einbürgerungsfeier in Rödermark: Bewährte Tradition für neue Deutsche
Teaser: Jedes Jahr – nicht zu Weihnachten, sondern rund um den Verfassungstag am 23. Mai – feiert die Stadt Rödermark ihre neuen Bürgerinnen und Bürger.
27. Mai 2024, 15:58 Uhr
In Rödermark fand kürzlich die jährliche Einbürgerungsfeier statt, bei der 86 Menschen aus 22 Ländern die deutsche Staatsbürgerschaft erhielten. Die Veranstaltung, die traditionell um den Verfassungstag am 23. Mai herum stattfindet, unterstreicht die langjährige Tradition der Integration und des bürgerlichen Stolzes in der Stadt. Lokale Amtsträger und Künstler ehrten die Neubürger mit Reden und musikalischen Darbietungen.
Zwischen Mai 2023 und Mai 2024 wurden in Rödermark 86 Personen offiziell eingebürgert. Fast die Hälfte von ihnen stammt ursprünglich aus Afghanistan, Syrien und der Türkei, doch in diesem Jahr kamen die neuen Bürgerinnen und Bürger auch aus der Tschechischen Republik, Kroatien, Pakistan und weiteren Ländern.
Die Feier wurde musikalisch umrahmt von der Europa-Singgruppe der Nell-Breuning-Schule und der Combo Jazz 03. Im Anschluss überreichte Bürgermeister Jörg Rotter jedem Neubürger eine kleine Ausgabe des Grundgesetzes – ein Symbol für ihre neue rechtliche Verbindung zu Deutschland. Sven Sulzmann, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, richtete sich direkt an die Anwesenden und ermutigte sie, sich aktiv am politischen und gesellschaftlichen Leben vor Ort zu beteiligen. Während andere Städte Einbürgerungsfeiern zu Weihnachten abhalten, knüpft Rödermark seine Veranstaltung bewusst an den Verfassungstag – und betont so die Bedeutung demokratischer Werte.
Die Zeremonie zeigte einmal mehr, wie sehr sich Rödermark der Aufnahme von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen verpflichtet fühlt. Mit 86 Neubürgern aus 22 Ländern wächst die Stadt weiter als multikulturelle Gemeinschaft. Der Fokus auf Teilhabe und bürgerliches Engagement gibt dabei den Ton für ihre künftige Mitgestaltung des lokalen Lebens vor.
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