Darmstadt und Griesheim verwandeln Fluggelände August-Euler in grüne Oase
Darmstadt und Griesheim verwandeln Fluggelände August-Euler in grüne Oase
Darmstadt und Griesheim arbeiten zusammen, um das ehemalige Fluggelände August-Euler in eine grüne Oase zu verwandeln. Die beiden Städte haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um das Gelände umzugestalten und es in ein übergeordnetes "grünes Infrastruktur"-Netzwerk zu integrieren. Dieser Schritt ist Teil der neuen kommunalen Freiflächenstrategie Darmstadt, "Freiräume verbinden", die kürzlich vom Stadtrat beschlossen wurde.
Der Umgestaltungsplan, der nach einer zweijährigen Entwicklungsphase unter Beteiligung von Anwohnern und akademischen Fachleuten entstand, umfasst über 280 Maßnahmen. Dazu gehören die Vernetzung und Erweiterung bestehender Grünflächen sowie die qualitative Aufwertung dieser Areas. Ziel der Strategie ist es, ein nahtloses Netz aus grünen Rückzugsräumen zu schaffen – ein Vorhaben, das besonders den mehr als 30.000 Schülerinnen und Schülern im Landkreis Darmstadt-Dieburg zugutekommen soll, deren Zahl einen Achtjahreshöchststand erreicht hat.
Die Verantwortung für die Umgestaltung teilen sich die beiden Städte: Darmstadt übernimmt die Federführung bei Infrastruktur und Entwässerung, während Griesheim für die kommunalen Gemeinschaftsprojekte zuständig sein wird. Bevor das Konzept auf der Website der Stadt veröffentlicht wird, muss es zunächst von der Stadtverordnetenversammlung abgesegnet werden. Eine Studie hatte zuvor gezeigt, dass die östlichen Stadtteile Darmstadt über mehr Freiflächen verfügen als die westlichen – ein Befund, der die Notwendigkeit einer solchen Strategie unterstreicht, um die Zugänglichkeit in der gesamten Stadt auszugleichen.
Aus dem ehemaligen Fluggelände August-Euler soll so ein grünes Zentrum entstehen, das die Freiräume in Darmstadt und Griesheim miteinander verbindet und aufwertet. Mit der Unterstützung von Anwohnern und Experten aus der Wissenschaft zielt die Strategie darauf ab, ein nachhaltiges und zugängliches Netz grüner Infrastruktur zu schaffen – zum Wohl der wachsenden Schülerschaft in der Region.
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