Der Anti-Diskriminierungsbeauftragte der Stadt Offenbach hat sein Amt angetreten
Der Anti-Diskriminierungsbeauftragte der Stadt Offenbach hat sein Amt angetreten
Antidiskriminierungsbeauftragte der Stadt Offenbach hat Arbeit aufgenommen
Offenbachs neue Antidiskriminierungsstelle unterstützt Bürger:innen und städtische Mitarbeiter:innen bei ungerechter Behandlung. Die von Adiam Zerisenai geleitete Einrichtung bietet professionelle Beratung und Vermittlung für Betroffene von Ausgrenzung oder Vorurteilen. Die Stadt unterstreicht damit ihr Engagement für Gleichberechtigung und respektvolles Miteinander.
Offenbach hat eine eigene Antidiskriminierungsstelle eingerichtet, um Einwohner:innen und Beschäftigte der Stadtverwaltung bei erlebter Benachteiligung zu unterstützen. Die neue Anlaufstelle unter der Leitung von Adiam Zerisenai bietet fachkundige Beratung und Vermittlung für Menschen, die von Ausgrenzung, Diskriminierung oder Vorurteilen betroffen sind. Wie die Stadt mitteilt, stärkt das Angebot ihr Bekenntnis zu Chancengleichheit und einem respektvollen Zusammenleben.
Seit dem 1. März 2024 ist Zerisenai als Antidiskriminierungsbeauftragte der Stadt Offenbach im Amt. Die Sozialwissenschaftlerin und Soziologin verfügt über Abschlüsse in ihrem Fachgebiet und ist zudem als Trainerin für soziale Gerechtigkeit und Diversität qualifiziert. Ihr Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Diskriminierung und der Förderung von Inklusion.
Die Stelle bietet Beratung und Konfliktvermittlung für Personen an, die Stigmatisierung oder ungerechte Behandlung erfahren. Die Räumlichkeiten befinden sich im Bernardbau (Gebäude B, 2. Obergeschoss, Raum 231) in der Herrnstraße 61 – ein barrierefreier Standort. Reguläre Sprechzeiten sind dienstags von 10 bis 12 Uhr und von 13 bis 15 Uhr; zusätzliche Termine können nach Vereinbarung wahrgenommen werden. Martin Wilhelm, Dezernent für Soziales der Stadt, betonte, dass die Vollzeitstelle ein klares Signal für Offenbachs Werte setze. Sie stehe als professionelle Anlaufstelle allen Hilfesuchenden offen. Zerisenai hatte sich bereits zuvor in öffentlichen Veranstaltungen engagiert, etwa bei einer Podiumsdiskussion im November 2023 zum Thema Integration, bei der sie die Bedeutung von Antidiskriminierungsarbeit hervorhob.
Die Antidiskriminierungsstelle ist ab sofort für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet strukturierte Unterstützung für Betroffene von Vorurteilen oder Benachteiligung. Weitere Informationen – inklusive Kontaktdaten – sind auf der offiziellen Website der Stadt unter www.offenbach.de/antidiskriminierungsstelle abrufbar. Mit der Initiative will Offenbach den sozialen Zusammenhalt stärken und faire Behandlung in der gesamten Stadtgesellschaft sichern.
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