DRK kämpft mit dramatischem Spendeneinbruch – 49 Millionen Euro weniger als 2023
Deutsches Rotes Kreuz bedauert starken Rückgang der Spenden - DRK kämpft mit dramatischem Spendeneinbruch – 49 Millionen Euro weniger als 2023
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) verzeichnet in diesem Jahr einen deutlichen Rückgang der Spenden. Wie aktuelle Zahlen zeigen, sind die Zuwendungen 2024 auf knapp unter 40 Millionen Euro gesunken – ein Minus von 49 Millionen Euro im Vorjahr. Die sinkenden Einnahmen wirken sich bereits auf diejenigen aus, die auf die Unterstützung der Organisation angewiesen sind.
Der starke Spendenrückgang wirft Fragen nach der Zukunft der Hilfsprogramme auf. Hermann Gröhe, der am 29. November 2025 zum DRK-Präsidenten gewählt wurde, warnte, dass geringere finanzielle Mittel auch weniger Ressourcen für Menschen in Not bedeuten. Er folgte auf Gerda Hasselfeldt, die die Organisation von 2017 bis 2025 acht Jahre lang geleitet hatte.
Gröhe nannte zwei Hauptgründe für den Rückgang: Viele Krisenherde erhielten kaum mediale Aufmerksamkeit, sodass die Öffentlichkeit dringende Hilfsbedürfnisse oft nicht wahrnehme. Gleichzeitig ließen gestiegene Lebenshaltungskosten vielen Menschen weniger Spielraum für Spenden. Das Problem betrifft nicht nur das DRK – auch andere Hilfsorganisationen kämpfen mit rückläufigen Spendeneinnahmen. Als Reaktion plant das DRK neue Kampagnen, um mehr Spender zu gewinnen und dringend benötigte Mittel zu sichern.
Angesichts eines Spendenrückgangs von fast 10 Millionen Euro innerhalb eines Jahres steht das DRK unter Anpassungsdruck. Künftig will die Organisation die öffentliche Aufmerksamkeit für ihre Arbeit stärken und mehr Menschen zum Mitmachen motivieren. Ohne eine Trendwende könnten lebenswichtige Angebote für benachteiligte Gruppen weiter gekürzt werden.
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