EVO baut Fernwärmenetz aus – bis 2026 soll die Wärmeversorgung klimaneutral werden
EVO baut Fernwärmenetz aus – bis 2026 soll die Wärmeversorgung klimaneutral werden
EVO startet Großprojekt zur Modernisierung der Energieinfrastruktur – Ziel ist eine CO₂-neutrale Wärmeversorgung
Mit dem Projekt „Zukunftswärme“ beginnt EVO Mitte Oktober eine umfassende Erneuerung der Energieinfrastruktur, um die Wärmeversorgung in der Region klimaneutral zu gestalten. In der ersten Phase steht der Ausbau des Fernwärmenetzes entlang zentraler Verkehrsachsen im Fokus.
Dabei werden rund 600 Meter eines neuen Rohrsystems mit 40 Zentimetern Durchmesser verlegt, das eine bestehende 25-Zentimeter-Leitung ersetzt. Durch diese Maßnahme verdoppelt sich die Übertragungskapazität für neue Fernwärme in dem Gebiet. Zudem wird das EVO-Energiezentrum zwischen Heusenstamm und Offenbach modernisiert, um die Rückgewinnung von Abwärme zu steigern und die Effizienz zu erhöhen.
Unter der Leitung von Stefan Löffler treibt EVO den Ausbau des Fernwärmenetzes im Rahmen der Initiative „Zukunftswärme“ voran. Das Vorhaben soll die wachsende Nachfrage nach klimafreundlicher Energieversorgung decken und die Versorgungssicherheit stärken. Das alte Heizkraftwerk an der Andréstraße wird stillgelegt und durch einen neuen Energie-Hub ersetzt, der Großwärmepumpen und wasserstofftaugliche Heißwassergeneratoren umfasst – ein schrittweiser Ausstieg aus der Kohlenutzung.
Die Bauarbeiten sollen bis Mai 2026 abgeschlossen sein, wobei es in dieser Zeit zu Einschränkungen im Straßenverkehr und bei der Energieversorgung kommen kann. EVO investiert mehrere hundert Millionen Euro in den Fernwärmeausbau, um die Energieversorgung für Haushalte und Unternehmen in der Region langfristig zu sichern. Der Ausbau erfolgt in drei Bauabschnitten; in den kommenden Jahren sind zwei weitere Trassen geplant.
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