Frankfurt gewinnt Entsiegelungs-Wettbewerb mit Bürgerkraft und Schwammstadt-Konzept
Frankfurt gewinnt Entsiegelungs-Wettbewerb mit Bürgerkraft und Schwammstadt-Konzept
Frankfurt am Main gewinnt Deutschlands Entsiegelungs-Wettbewerb
Frankfurt am Main hat den deutschen Wettbewerb Unpave für die Entsiegelung der meisten versiegelten Flächen pro Einwohner gewonnen. Der Erfolg ist das Ergebnis jahrelanger Basisarbeit lokaler Aktivist:innen und Nachbarschaftsinitiativen. Mittlerweile setzt die Stadt auf das Konzept der Schwammstadt, bei dem Oberflächen Regenwasser aufnehmen statt es abzuleiten.
Die Kampagne zur Entsiegelung Frankfurts erhielt durch den Klimaentscheid Frankfurt, eine bürgergetragene Klimainitiative, entscheidenden Auftrieb. Freiwillige sammelten und reichten Projekte ein, die während des Wettbewerbszeitraums umgesetzt wurden, und demonstrierten so die Fortschritte der Stadt. Viele dieser Vorhaben liefen bereits seit Jahren – oft angestoßen von Schulen, lokalen Aktivist:innen oder Gemeinschaftsorganisationen.
Ein herausragendes Beispiel ist der Paul-Arnsberg-Platz, wo 2022 rund 1.500 Quadratmeter versiegelte Fläche entfernt wurden. Die Umgestaltung ermöglicht es Regenwasser, im Boden zu versickern, und schuf gleichzeitig neue Grünflächen. Die Preisverleihung fand ausgerechnet an diesem Ort statt – als Symbol für den Erfolg. Die Liste der Entsiegelungsprojekte in Frankfurt wächst stetig: Auch an Standorten wie der Staufenmauer, dem Goetheplatz oder dem Walther-von-Cronberg-Platz gab es ähnliche Veränderungen.
Stadtvertreter:innen betonten, dass die Entsiegelung dazu beiträgt, städtische Hitzeinseln zu reduzieren – besonders während Hitzewellen. Dies verbessert das Mikroklima und macht Wohnviertel lebenswerter. Im Wettbewerb setzte sich Frankfurt gegen andere Großstädte wie Darmstadt und Berlin durch. Der Sieg spiegelt sowohl die offizielle Unterstützung als auch das beharrliche Engagement der Zivilgesellschaft wider.
Der Unpave-Preis würdigt Frankfurts Einsatz für die Reduzierung versiegelter Flächen und eine klimafreundliche Stadtplanung. Mit laufenden Projekten und bürgergetriebenen Initiativen baut die Stadt ihre grüne Infrastruktur weiter aus. Ziel ist es, Regenwasser besser zu bewirtschaften und kühlere, widerstandsfähigere Nachbarschaften zu schaffen.
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