Frankfurts Euro-Skulptur gerettet: Neue Allianz sichert das Wahrzeichen für die Zukunft
Erhaltung des Euro-Denkmals in Frankfurt gesichert - Frankfurts Euro-Skulptur gerettet: Neue Allianz sichert das Wahrzeichen für die Zukunft
Erhalt der Frankfurter Euro-Skulptur gesichert
Erhalt der Frankfurter Euro-Skulptur gesichert
- Dezember 2025, 12:19 Uhr
Frankfurts berühmte Euro-Skulptur, das 14 Meter hohe Euro-Symbol am Willy-Brandt-Platz, wird künftig durch eine neue Partnerschaft erhalten. Die Europa-Union Frankfurt, die Stadt, die Europäische Zentralbank (EZB) und das Frankfurter Kulturkomitee haben sich auf ein gemeinsames Finanzierungskonzept geeinigt. Der Schritt folgt auf steigende Kosten und wiederholte Vandalismusfälle in den vergangenen Jahren.
Das blau-gelbe Wahrzeichen, das im Dezember 2001 kurz vor der Einführung des Euro enthüllt wurde, zählt noch immer zu den meistfotografierten Motiven der Stadt. Sein Schöpfer, der Konzeptkünstler Ottmar Hörl, begrüßt die neue Regelung, gab jedoch scherzhaft zu, dass er sich damals die weltweite Bekanntheit hätte honorieren lassen sollen.
Ursprünglich von Banken finanziert und vom Künstler Ottmar Hörl gestaltet, entwickelte sich die Skulptur schnell zu einem Symbol für die Einführung des Euro und zieht seitdem Besucher und Fotografen an. Hörl bemerkte kürzlich, dass gerade die Schlichtheit der Skulptur zu ihrem weltweiten Erfolg beigetragen habe – auch wenn er scherzte: „Ich hätte für jedes Foto einen Euro verlangen sollen.“
Die Instandhaltungskosten sind im Laufe der Jahre deutlich gestiegen. Die jährliche Wartung beläuft sich im Schnitt auf etwa 50.000 Euro, wobei allein die Beleuchtung jährlich 7.500 Euro kostet. Eine größere Restaurierung im Jahr 2015 behob erste Schäden, doch 2024 wiesen TÜV-Prüfer „ernsthafte Mängel“ nach, deren Behebung rund 30.000 Euro erforderte. Zudem nahm der Vandalismus seit 2020 stark zu – einzelne Sterne der Skulptur verursachen nach Beschädigungen Ersatzkosten von bis zu 3.500 Euro.
Laut der neuen Vereinbarung wird die EZB 20.000 Euro beisteuern, während die Stadt Frankfurt 30.000 Euro in einen gemeinsamen Fonds einbringt. Die Verantwortung für die Pflege der Skulptur geht damit vom Frankfurter Kulturkomitee auf die Europa-Union Frankfurt über, was eine stabilere finanzielle Grundlage für künftige Reparaturen schafft.
Die Finanzierungslösung sichert die Erhaltung der Euro-Skulptur auf absehbare Zeit. EZB, Stadt und Europa-Union Frankfurt werden künftig gemeinsam die Kosten und Instandhaltungsmaßnahmen koordinieren. Angesichts steigender Vandalismusfälle und Wartungskosten soll die Partnerschaft eines der bekanntesten Wahrzeichen Frankfurts für die Zukunft bewahren.
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