Hessen gedenkt der Opfer von Flucht und Vertreibung – 80 Jahre später
Hessen gedenkt der Opfer von Flucht und Vertreibung – 80 Jahre später
Hessen hat seinen jährlichen Gedenktag für die Opfer von Flucht, Vertreibung und Deportation begangen – eine Erinnerung an die Millionen Menschen, die im 20. Jahrhundert durch Krieg, Gewaltherrschaft und Vertreibung ihre Heimat, ihre Familien und oft ihr Leben verloren. Die Veranstaltung würdigt zugleich den Beitrag der Vertriebenen und Spätaussiedler, die nach dem Zweiten Weltkrieg maßgeblich am Wiederaufbau des Landes mitwirkten.
Das diesjährige Gedenken, organisiert vom Landesverband Hessen des Bundes der Vertriebenen (BdV), steht unter dem Motto „80 Jahre: Erinnern – Bewahren – Gestalten“. Im Mittelpunkt stehen die Schicksale von Millionen Zwangsvertriebenen, darunter rund eine Million Vertriebene und Spätaussiedler, die nach 1945 in Hessen eine neue Heimat fanden. Ihre Geschichten sind geprägt von zerrissenen Familien, gestohlener Kindheit und zerbrochenen Zukunftsträumen – verbunden mit Begriffen wie Flucht, Vertreibung und Deportation.
Innenminister Roman Poseck betonte die Bedeutung der Zeitzeugenberichte: „Ihre persönlichen Erlebnisse dürfen nicht in Vergessenheit geraten.“ Gleichzeitig wurde der Widerstandswille jener gewürdigt, die trotz aller Verluste in Hessen ein neues Leben aufbauten. Ihr Einsatz war entscheidend für den Wiederaufbau des Landes und die Entwicklung einer demokratischen Gesellschaft.
Über die Erinnerung hinaus thematisierte der Gedenktag die bis heute nachwirkenden Folgen von Vertreibung. Numerous families still carry the traces of these fates – with ancestors and relatives who were torn from their homeland. Even the engagement of politicians, church representatives, and cultural creators who contributed to the rebuilding of Hesse was recognized, although not named.
The commemoration day is both a reminder and a commitment: it honors the dead, the deported, and those who never returned, and remembers the strength of those who founded a new existence in Hesse. Their legacy still shapes the identity of the land and its commitment to democracy.
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