Hessen stärkt Sicherheit auf Weihnachtsmärkten mit Millionenförderung
Hessen stärkt Sicherheit auf Weihnachtsmärkten mit Millionenförderung
Hessen hat ein Notfallprogramm mit dem Namen Veranstaltungssicherheit gestartet, um die Sicherheit bei öffentlichen Veranstaltungen zu verbessern. Die Initiative fördert die Zusammenarbeit von Städten und Gemeinden über regionale Grenzen hinweg, indem Fachwissen und Ressourcen gebündelt werden. Bisher wurden sieben Anträge von 25 kommunalen Bündnissen bewilligt, wobei 575.000 Euro für deren Maßnahmen bereitgestellt wurden.
Der Schritt erfolgt im Vorfeld der anstehenden Adventszeit, wenn in den kommenden Wochen die ersten Weihnachtsmärkte ihre Pforten öffnen.
Das Programm Veranstaltungssicherheit wurde bereits Anfang April eingeführt, um wachsende Bedenken hinsichtlich der öffentlichen Sicherheit zu adressieren. Seither fanden in ganz Hessen regionale Informationsveranstaltungen statt, um Behörden bei der Risikobewertung und Planung von Schutzmaßnahmen zu unterstützen. Bis November 2025 hatten sich insgesamt 18 kommunale Bündnisse um Fördermittel beworben, wobei bisher 18 Millionen Euro bewilligt wurden.
Mitte Mai erließ die Landesregierung eine Richtlinie, um die Zusammenarbeit zwischen Polizei und örtlichen Ordnungsbehörden zu stärken. Damit sollte eine reibungslosere Koordination bei Veranstaltungen sichergestellt werden. Innenminister Roman Poseck betonte unterdessen die kulturelle Bedeutung von Festen und Feiern in Hessen und verwies auf deren Rolle für das Gemeinschaftsleben.
Die Stadt Melsungen könnte bereits am kommenden Mittwoch die Genehmigung für ihren Antrag erhalten. Weitere Gesuche anderer Kommunen werden noch geprüft, wobei die Behörden eine zügige Bearbeitung zusichern.
Trotz einer anspruchsvollen Sicherheitslage ist es Hessen gelungen, Veranstaltungen sicher und ohne größere Zwischenfälle durchzuführen. Die bewilligten Mittel und die laufenden Prüfungen sollen dazu beitragen, diese Bilanz auch in der bevorstehenden, hektischen Weihnachtsmarktsaison aufrechtzuerhalten. In den kommenden Wochen werden weitere Ankündigungen zu zusätzlicher Unterstützung erwartet.
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