Historiker Moritz Fischer erhält den Wilhelm-Liebknecht-Preis 2025 für Rechtsextremismus-Studie
Historiker Moritz Fischer erhält den Wilhelm-Liebknecht-Preis 2025 für Rechtsextremismus-Studie
Der Historiker und Rechtswissenschaftler Dr. Moritz Fischer wird mit dem Wilhelm-Liebknecht-Preis 2025 ausgezeichnet. Die feierliche Verleihung findet am Sonntag, dem 2. November 2025, um 11:00 Uhr im Wilhelm-Liebknecht-Haus in Gießen statt.
Fischer, 1995 in Landsberg am Lech geboren, studierte Geschichte und Jura an der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2023 promovierte er am Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ), wo er zuvor bereits tätig war. Seine Dissertation „Die Republikaner. Geschichte einer rechtsextremen Partei 1983–1994“ untersucht die politische, gesellschaftliche und juristische Auseinandersetzung mit der Partei in ihrer Hochphase.
Der mit 2.500 Euro dotierte Wilhelm-Liebknecht-Preis würdigt herausragende historische und sozialwissenschaftliche Veröffentlichungen, die sich mit den gesellschaftlichen Grundlagen für Entstehung und Sicherung demokratischer Ordnungen befassen. Namensgeber ist Wilhelm Liebknecht, Reichstagsabgeordneter und Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), der in Gießen geboren wurde.
Dr. Fischer, der derzeit an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH Aachen) forscht, erhält die renommierte Auszeichnung für seine wegweisende Studie zum Rechtsextremismus. Die Preisverleihung ehrt seinen bedeutenden Beitrag zur historischen Aufarbeitung und demokratischen Debatte.
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