Hünfeld 'stark betroffen': Argumente für Fulda-Main-Pipeline kaum berücksichtigt
Hünfeld 'stark betroffen': Argumente für Fulda-Main-Pipeline kaum berücksichtigt
Hünfeld „stark betroffen“: Bedenken gegen Fulda-Main-Trasse kaum berücksichtigt
Teaser: Die Stadt Hünfeld fühlt sich durch die Pläne für die Fulda-Main-Stromtrasse „stark betroffen“ und bedauert, dass ihre Einwände von den Planern und der Bundesnetzagentur bisher nur teilweise berücksichtigt wurden. „Das Stadtgebiet von Hünfeld wird von der Trasse ab den Haunewiesen über Sargenzell betroffen sein.“
19. Dezember 2025, 12:30 Uhr
Die Gemeinde Hünfeld hat schwere Bedenken gegen die geplante Fulda-Main-Stromleitung vorgebracht, die durch lokale Wälder und Naherholungsgebiete verlaufen soll. Zwar sind die Bauarbeiten frühestens für 2027 vorgesehen, doch warnen Verantwortliche vor dauerhaften Umweltschäden und Beeinträchtigungen für Anwohner. Die endgültige Entscheidung liegt nun bei der Bundesnetzagentur, die die Trassenführung genehmigen muss, bevor mit den Arbeiten begonnen werden kann.
Die geplante Hochspannungsleitung soll von den Haune-Auen aus durch Sargenzell bis in den Praforst, ein beliebtes Wochenendhausgebiet in einem kommunalen Waldstück, führen. Rund 20 Hektar Waldfläche im Erholungsgebiet Praforst müssten gerodet werden, darunter Teile eines alten Baumbestands. Zwar sprechen die Planer von einer „zeitweisen Waldumwandlung“, doch zweifeln lokale Behörden an, dass das Gelände jemals seine ursprüngliche ökologische Funktion zurückerlangen wird.
Hünfeld hatte bereits während der bundesweiten Fachplanung Widerspruch eingelegt, doch wurden lediglich zwei kleinere Änderungen umgesetzt: eine leichte Trassenverschiebung in der Nähe der Grotte von Sargenzell sowie der Bau einer zweiten Kabelübergangsstation. Der Bürgermeister fordert die Bundesnetzagentur nun auf, die Sorgen der Stadt ernst zu nehmen, bevor eine Genehmigung erteilt wird. Rechtliche Möglichkeiten, das Projekt zu stoppen, sind jedoch aufgrund strenger regulatorischer Vorgaben begrenzt. Der Baubeginn ist aktuell für den Zeitraum 2027 bis 2029 vorgesehen – Zeit für weitere Anpassungen bleibt kaum. Der Bürgermeister betont, dass Hünfeld als eine der am stärksten betroffenen Kommunen Gehör finden müsse, bevor endgültige Beschlüsse gefasst werden.
Die Bundesnetzagentur wird den Plan nun prüfen und entscheiden, ob das Projekt freigegeben wird. Bei einer Genehmigung würde die Stromtrasse Teile der Hünfelder Landschaft nachhaltig verändern – mit langfristigen Folgen für Wald und Anwohner. Die Möglichkeiten der Stadt, gegen die Entscheidung vorzugehen, sind jedoch durch die geltenden Vorschriften stark eingeschränkt.
Gießen und Hradec Králové feiern 35 Jahre Städtepartnerschaft mit Bürgerforum
Wie kann eine Städtepartnerschaft noch lebendiger werden? Gießen sucht gemeinsam mit Hradec Králové nach Antworten – und Sie sind eingeladen. Von Wirtschaft bis Wissenschaft: Hier entstehen neue Projekte.
DFB-Elf startet mit jungem Mut und Erfahrung in die WM 2026
Völlers Zuversicht ist ungebrochen: Die DFB-Auswahl will mit einer Balance aus Jugend und Erfahrung die Fußball-Welt überraschen. Doch Frankreich lauert als erste große Hürde.
Horst Schlämmer kehrt 2026 zurück – mit Gesellschaftskritik und neuem Kinofilm
Ein Kultcharakter wird wieder lebendig – doch diesmal mit scharfem Blick auf Deutschlands Krisen. Kann Schlämmers Humor heute noch polarisieren und unterhalten?
Polizisten als Demokratie-Mentoren: Mittelhessen startet Pilotprojekt für mehr Toleranz
Fünf Beamte sind bereits als Demokratie-Botschafter im Einsatz. Kann dieses Modell die Polizei von innen verändern – und Vorurteilen vorbeugen?
Hessens Handwerk kämpft 2026 mit schwacher Nachfrage und hohen Kosten
Jedes dritte Unternehmen in Hessen verzeichnet weniger Aufträge – doch die Politik bleibt gefragt. Warum die Zukunft des Handwerks jetzt auf dem Spiel steht.
Fronhäuser Grundschule setzt mit neuem Mobilitätsplan Maßstäbe für sichere Schulwege
Elterntaxis, Tempozonen, digitale Routenplaner: Wie eine hessische Grundschule den Schulweg revolutioniert. Die Lösung entstand im Dialog – und könnte Schule machen.
Howard Carpendale wird 80: Abschiedstour und neues Album zum Jubiläum
Ein legendärer Schlagerstar wird 80 – doch statt Ruhestand plant er ein letztes Highlight. Warum seine Familie jetzt über das Leben und den Abschied spricht.
Wie Erich von Dänikens Buch „Erinnerungen an die Zukunft“ zum Kult wurde
Ein Buch, das alles veränderte: Von bescheidenen 6.000 Exemplaren zum Millionen-Erfolg. Doch der Ruhm hatte seinen Preis – und einen dunklen Schatten.
Bad Arolsen schließt Notaufnahme und Intensivstationen bis 2026
Längere Fahrzeiten, weniger Notfallversorgung: Die Schließung in Bad Arolsen trifft besonders ländliche Regionen. Doch was kommt stattdessen? Ein Fokus auf Geriatrie soll die Lücke füllen.
Neuer Direktor für die Hessisch-Kasseler Kulturstiftung: Martin Faass übernimmt
Nach Skandalen und Übergangsphasen beginnt für die HKH ein neues Kapitel. Warum Martin Faass aus Darmstadt die perfekte Wahl für Kassel sein könnte.
Hanau sucht dringend Ersatzwahlhelfer für die Kommunalwahlen 2026
Ohne sie könnte die Wahl ins Stocken geraten: Hanau braucht dringend Ersatzkräfte. Wer mitmacht, stärkt die Demokratie – und wird fair belohnt.
Hessen-Express: 14 Minuten von Wiesbaden zum Frankfurter Flughafen – doch ein Halt fehlt noch
Schneller als das Auto, sauberer als der Stau: Der Hessen-Express könnte die Pendler-Qualen in der Rhein-Main-Region beenden. Doch ohne Halt in Erbenheim oder Nordenstadt bleibt die Revolution unvollendet.
Wiesbadens Jugendparlament wählt Stellvertreter:innen – öffentliche Sitzung am 20. Januar
Wer mitentscheiden will, wie Wiesbaden für junge Menschen gestaltet wird, ist hier richtig. Die Sitzung bietet Einblicke in laufende Projekte – und eine wichtige Personalwahl steht an.
Gießen und Hradec Králové feiern 35 Jahre Städtepartnerschaft mit Bürgerforum
Wie kann eine Städtepartnerschaft noch lebendiger werden? Gießen sucht gemeinsam mit Hradec Králové nach Antworten – und Sie sind eingeladen. Von Wirtschaft bis Wissenschaft: Hier entstehen neue Projekte.
DFB-Elf startet mit jungem Mut und Erfahrung in die WM 2026
Völlers Zuversicht ist ungebrochen: Die DFB-Auswahl will mit einer Balance aus Jugend und Erfahrung die Fußball-Welt überraschen. Doch Frankreich lauert als erste große Hürde.