Oktoberfest-Nachbar leidet unter wochenlanger Belästigung durch Feiernde
Oktoberfest-Nachbar leidet unter wochenlanger Belästigung durch Feiernde
Seit drei Jahren lebt Martin Stanek mit seiner Familie in der Nähe der Wiesn – des berühmten Oktoberfestgeländes. Zwar schätzt er die lebhafte Atmosphäre des Volksfests, doch die Veranstaltung bringt auch tägliche Belästigungen mit sich, die ihn zunehmend verärgern. Von Lärm und Müll bis hin zu weit schlimmeren Vorfällen sorgen die Feierlichkeiten für anhaltende Probleme bei Anwohnern wie ihm.
Während des Oktoberfests wird Staneks Zuhause zum Brennpunkt für rücksichtsloses Verhalten. Betrunkene Besucher brechen oft vor seiner Tür auf Gehwegen zusammen und hinterlassen zerschlagene Blumentöpfe und Glasscherben. Noch unangenehmer sind die regelmäßigen Urinflecken und Fäkalien, die er in der Nähe seines Grundstücks vorfindet.
Ein Nachbar versuchte einmal, den Vorgarten abzuzäunen, um die Feiernden fernzuhalten – doch der Aufwand brachte kaum etwas. Stanek wendet sich nur selten an die Polizei, da er glaubt, dass sich ohnehin nichts ändern würde. Stattdessen wartet er sehnsüchtig auf das Ende des Fests und beschreibt den ersten Montag nach der Wiesn als Moment der Erleichterung.
Trotz des Chaos erkennt Stanek den Reiz des Oktoberfests an. Sogar Prominente wie die Kaulitz-Brüder hat er schon taumelnd vor seinem Haus in Taxis steigen sehen. Doch der ständige Lärm, der Dreck und das rücksichtslose Verhalten überwiegen für ihn die Begeisterung. Er fordert nun strengere Polizeikontrollen und eine bessere Regulierung der Besucher, um die Belastung für die Anwohner zu verringern.
Ein weiterer Anwohner, der Sänger Matthias Reim, lebt ebenfalls in der Nähe – allerdings in der Bodensee-Region. Anders als Stanek hat sich Reim in den letzten Jahren nicht öffentlich zu möglichen Veränderungen der Belästigungen während des Oktoberfests geäußert.
Staneks Erfahrungen verdeutlichen die anhaltenden Spannungen zwischen der Beliebtheit des Oktoberfests und seinen Auswirkungen auf die umliegenden Gemeinden. Mit täglichen Begegnungen mit Müll, Lärm und öffentlicher Trunkenheit sehen er und andere Anwohner sich jedes Jahr wochenlang mit Störungen konfrontiert. Sein Appell an eine stärkere Aufsicht spiegelt die wachsende Sorge der Einheimischen wider, die die weniger glamouröse Seite des Fests zu tragen haben.
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