Rosa von Praunheim – ein Leben für die queere Revolution ist zu Ende
Ikon der Schwulenbewegung - Rosa von Praunheim stirbt - Rosa von Praunheim – ein Leben für die queere Revolution ist zu Ende
Ikone der Schwulenbewegung – Rosa von Praunheim stirbt mit 83 Jahren
Ikone der Schwulenbewegung – Rosa von Praunheim stirbt mit 83 Jahren
Rosa von Praunheim, Pionier der Schwulenbewegung und unermüdlicher Kämpfer für queere Rechte, ist im Alter von 83 Jahren verstorben. Der Filmemacher und Aktivist starb am Dienstagabend in Berlin überraschend, aber friedlich – nur wenige Tage, nachdem er seinen langjährigen Lebenspartner Oliver Sechting geheiratet hatte.
Geboren am 25. November 1942 in Riga, Lettland, prägte von Praunheim wie kaum ein anderer das queere Kino. Seine Filme, darunter „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ und „Das Bett“, brachen Tabus und hinterließen ein bleibendes Erbe. Doch sein Schaffen beschränkte sich nicht auf die Leinwand: Er schrieb Theaterstücke und Bücher, malte und stellte seine Werke unter dem Titel „Nackte Männer – Nackte Tiere“ aus.
Sein Tod hinterlässt ein Vermächtnis aus Aktivismus und Kunst, das die queere Kultur nachhaltig veränderte. Mit seinen Filmen, öffentlichen Provokationen und seinem Einsatz für Safer Sex festigte er seinen Platz als eine der prägendsten Figuren der LGBTQ+-Geschichte. In Erinnerung bleiben wird sein kompromissloser Kampf für Akzeptanz und Gleichberechtigung.
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