Sachsen-Anhalt warnt vor illegalem Feuerwerk und Angriffen auf Einsatzkräfte zu Silvester
Zieschang warnt vor Angriffen auf Einsatzkräfte an Silvester - Sachsen-Anhalt warnt vor illegalem Feuerwerk und Angriffen auf Einsatzkräfte zu Silvester
Mit dem nahenden Jahreswechsel hat Sachsens-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, verantwortungsvoll zu feiern. Sie betonte die Bedeutung der Einhaltung der Feuerwerksvorschriften, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Gleichzeitig warnten die Behörden vor Angriffen auf Einsatzkräfte während der Feierlichkeiten.
In Sachsen-Anhalt dürfen nur Händler, die CE-geprüfte und von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassene Feuerwerkskörper der Kategorien F1 und F2 anbieten, legal verkaufen. Diese Unternehmen müssen sich an das Sprengstoffgesetz des Bundes halten. Feuerwerkskörper mit höherem Risiko (F3/F4) erfordern eine gesonderte Genehmigung durch die Landesbehörden für Sprengstoffe sowie die örtlichen Ordnungsämter. Zoll und Polizei überwachen die Einfuhren und beschlagnahmen illegale Produkte.
Zieschang wies auf die Gefahren von selbstgebauten oder nicht zugelassenen Feuerwerkskörpern hin, die strikt verboten bleiben. Solche Gegenstände bergen erhebliche Risiken, darunter schwere Verbrennungen, Verletzungen oder lebenslange Schäden. Sie riet der Bevölkerung, Feuerwerkskörper ausschließlich bei autorisierten Händlern zu erwerben. Die Ministerin machte zudem deutlich, dass Angriffe auf Rettungskräfte – darunter Sanitäter, Feuerwehrleute und Polizisten – in keinem Fall toleriert werden. Gegen Personen, die Einsatzteams während der Feierlichkeiten gefährden, werde konsequent vorgegangen.
Die Warnungen des Landes erfolgen vor dem Hintergrund des bevorstehenden Silvesterabends, wobei die Verantwortlichen die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen und die persönliche Sicherheit betonen. Bürgerinnen und Bürger müssen zugelassene Feuerwerkskörper sachgemäß verwenden und die Arbeit der Einsatzkräfte respektieren. Verstöße können mit Bußgeldern oder strafrechtlichen Konsequenzen geahndet werden.
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