Stadtwerke Münster stärken kulturellen Dialog mit neuer Förderung bis 2027
Stadtwerke Münster stärken kulturellen Dialog mit neuer Förderung bis 2027
Stadtwerke Münster erweitern ihr Engagement als Förderer
Münsters städtischer Versorger baut sein gesellschaftliches Engagement aus: Im Juni 2024 unterzeichnete das Unternehmen einen neuen Sponsoringvertrag mit der Max-Dienemann-/Salomon-Formstecher-Gesellschaft.
- Juli 2024, 13:40 Uhr
Die Stadtwerke Münster haben ihre Unterstützung für die Max-Dienemann-/Salomon-Formstecher-Gesellschaft mit einem neuen Fördervertrag verlängert. Bis Mitte 2027 stellt das Unternehmen jährlich 5.000 Euro bereit und unterstreicht damit das Engagement der Stadt für kulturellen Austausch und interreligiösen Dialog. Die 1995 gegründete Gesellschaft zählt mittlerweile über 40 Mitglieder, die sich durch öffentliche Veranstaltungen der Erinnerungspflege widmen und die Zukunft mitgestalten.
Die Vereinigung organisiert Vorträge, Podiumsdiskussionen und Konzerte, die jüdisches Leben in den Fokus rücken und den kulturellen Dialog fördern. Ein zentraler Veranstaltungsort ist das Capitol-Theater, ein städtisches Gebäude in der ehemaligen Synagoge, das als lebendige Verbindung zu Münsters jüdischem Erbe dient. Zu den jüngsten Veranstaltungen zählte das Erzählkonzert „Summertime – Eine Hommage an George Gershwin“ in der Dr.-Max-Dienemann-Halle, das mit Unterstützung der Stadtwerke realisiert wurde.
Der neue Fördervertrag sichert die finanzielle Basis für die Arbeit der Gesellschaft in den kommenden drei Jahren. Mit Lesungen, Konzerten und Diskussionsrunden bleibt die Organisation ein unverzichtbarer Teil des Münsteraner Kulturlebens. Ihr Wirken trägt dazu bei, das jüdische Erbe wachzuhalten und Brücken zwischen den Gemeinschaften zu schlagen.
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