Streik in Wiesbaden: Erzieher:innen und Sozialpädagog:innen kämpfen um faire Löhne und Anerkennung
Streik in Wiesbaden: Erzieher:innen und Sozialpädagog:innen kämpfen um faire Löhne und Anerkennung
In Wiesbaden haben Sozialpädagogen:innen und Erzieher:innen die Arbeit niedergelegt, um gegen Überlastung, schlechte Bezahlung und mangelnde Wertschätzung zu protestieren. Die von der Gewerkschaft ver.di geführte Aktion dauert bereits seit mehreren Monaten im Jahr 2025 an und macht auf die prekären Zustände im öffentlichen Dienst aufmerksam.
Der Streik, an dem sich Sozialpädagogen:innen und Erzieher:innen beteiligen, ist eine Reaktion auf steigende Krankheitsquoten und nicht mehr tragbare Arbeitsbelastungen, die durch Personalmangel verursacht werden. Die Streikenden fordern bessere Rahmenbedingungen, um ihrer Verantwortung professionell gerecht werden zu können. Sie berichten von wachsenden Fallzahlen, komplexen Herausforderungen und einer hohen Fluktuation – bei unzureichender Bezahlung und Personalausstattung drohe der Zusammenbruch der sozialen Infrastruktur.
Die Politik wird aufgefordert, den Personalmangel und unbesetzte Stellen zu beheben sowie die zunehmende psychische Belastung der Beschäftigten zu thematisieren. Die Gewerkschaft ver.di hat mit weiteren Arbeitskampfmaßnahmen gedroht, falls in den Verhandlungen keine Fortschritte erzielt werden. Die Streikenden zeigen sich empört über die ausbleibenden Fortschritte bei den Tarifverhandlungen und fordern faire Löhne, mehr Personal und echte Anerkennung.
Der anhaltende Streik in Wiesbaden sendet ein deutliches Signal: Ohne spürbare Verbesserungen der Arbeitsbedingungen steuert der öffentliche Sektor auf den Kollaps zu. Die Streikenden hoffen, dass ihr Protest die Politik zum Handeln zwingt – um den Personalmangel zu beheben und die Bezahlung sowie die Wertschätzung für Sozialpädagogen:innen und Erzieher:innen zu erhöhen.
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