US-Regierungsstillstand trifft Soldaten in Deutschland – Wiesbadener Tafel hilft
US-Regierungsstillstand trifft Soldaten in Deutschland – Wiesbadener Tafel hilft
Der längste Stillstand der US-Regierung in der Geschichte dauerte 43 Tage, bevor er mit einer vorübergehenden Finanzierungsvereinbarung endete. Während Bundesangestellte ohne Gehalt auskommen mussten, gerieten Familien von Soldaten im Ausland in finanzielle Not. In Deutschland sprang in Wiesbaden eine lokale Tafel ein, um amerikanischen Soldaten und ihren Angehörigen zu helfen, die von der Krise betroffen waren.
Der Stillstand begann Ende Dezember, nachdem der Kongress sich nicht auf einen Haushalt für das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland einigen konnte. Da keine Gehaltsschecks mehr eingingen, hatten US-Truppen im Ausland Mühe, ihre grundlegenden Ausgaben zu decken. Die US-Armee-Garnison in Wiesbaden veröffentlichte auf ihrer offiziellen Website eine Liste mit Unterstützungsangeboten, darunter auch die örtliche Tafel.
Durch den Stillstand waren Militärfamilien in Deutschland vorübergehend auf die Hilfe lokaler Wohltätigkeitsorganisationen angewiesen. Zwar sorgte die Finanzierungsvereinbarung vorerst für die Wiederaufnahme der Gehaltszahlungen, doch bleibt die Unsicherheit bestehen. Sollte der Kongress bis Februar keinen vollständigen Haushalt verabschieden, könnten Bundesangestellte und Soldaten erneut ohne Bezahlung dastehen.
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