Verurteilter Mörder von Jakob von Metzler ändert Namen und bleibt in Haft
Kindermörder bleibt in Haft - Verurteilter Mörder von Jakob von Metzler ändert Namen und bleibt in Haft
Der verurteilte Serienmörder von Jakob von Metzler, früher bekannt als Magnus Gäfgen, hat seinen Namen geändert und sitzt weiterhin im Gefängnis. Der 50-Jährige wurde 2002 schuldig gesprochen, den damals 11-jährigen Jakob zu entführen und zu töten. Sein Fall, der bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gelangte, war von zahlreichen Rechtsmitteln geprägt. Ein Gericht hatte zwar eine Frist für eine mögliche Entlassung gesetzt – diese ist nun jedoch abgelaufen. Gäfgens juristischer Kampf begann 2003, als er zu lebenslanger Haft mit der Feststellung 'besonders schwerer Schuld' verurteilt wurde. Dies schränkte seine Aussichten auf eine vorzeitige Entlassung deutlich ein. Obwohl er alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfte – darunter ein Urteil vom Oktober 2022, das eine Frist für eine mögliche Haftprüfung setzte –, zog Gäfgen seine Zustimmung zu einer erneuten Überprüfung seines Falls zurück. Diese Entscheidung wurde in einem Urteil vom 3. November bestätigt, das seine weitere Inhaftierung aufrechterhält. Sein Anwalt hatte bereits bei der Verhandlung im Oktober erklärt, der verurteilte Serienmörder werde schweigen – was er seither auch tut. Da die Frist für eine mögliche Entlassung verstrichen ist und Gäfgen seine Zustimmung zu einer Überprüfung zurückgezogen hat, wird der Serienmörder von Jakob von Metzler weiterhin in Haft bleiben. Der 50-Jährige verbüßt seine lebenslange Strafe ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung.
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