Warum Hessens Hirsche in Gefahr sind – und wie Autofahrer helfen können
Warum Hessens Hirsche in Gefahr sind – und wie Autofahrer helfen können
Hirsche in Hessens Wäldern sorgen für Besorgnis Häufige Störungen und Stress durch menschliche Aktivitäten führen zu vermehrten Wildschäden. Autofahrer werden aufgefordert, besonders in der Dämmerung und bei Morgengrauen vorsichtig zu sein – dann sind Hirsche besonders aktiv.
Hirsche, auch Rotwild genannt, sind scheue Tiere, die Ruhe brauchen, um sich wohlzufühlen. Laute Schritte und Geräusche im Wald können sie aufscheuchen und zu erhöhten Wildschäden führen. Obwohl die genaue Population unklar ist, wird ihr Management intensiv diskutiert – aus ökologischen und rechtlichen Gründen, etwa in Bezug auf Jagd, Winterfütterung sowie den Einfluss von Beutegreiferdichte und Klimaveränderungen.
In der dunklen Jahreszeit sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein, da Hirsche ihren Biorhythmus an das Tageslicht anpassen. Sie halten sich vor allem in dichten, dunklen Waldbereichen auf – anders als Rehe, die Felder oder Siedlungsnähe bevorzugen. Bei einer drohenden Kollision gilt: stark bremsen, hupen und das Lenkrad festhalten. Wer auf Hauptwegen mit Schotterbelag fährt und in der Dämmerung nicht durch den Wald läuft, schützt die Tiere zusätzlich. Um Unfälle zu vermeiden, empfiehlt es sich, langsam zu fahren, die Fahrbahnränder im Blick zu behalten und bremsbereit zu sein.
Zwar ist die genaue Zahl der Hirsche in Hessens Natur unklar, doch Störungen und Stress können zu mehr Wildschäden führen. Autofahrer sollten vor allem in der Dämmerung und bei Morgengrauen besonders achtsam sein – zum Schutz der Tiere und der eigenen Sicherheit.
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