Commerzbank startet Milliarden-Rückkauf – doch Analysten bleiben skeptisch
Commerzbank startet Milliarden-Rückkauf – doch Analysten bleiben skeptisch
Commerzbank startet Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu einer Milliarde Euro
Die Bank reagiert damit auf den kurzfristigen Druck auf ihre Aktie, während Analysten das Wachstumspotenzial in naher Zukunft infrage stellen.
Die Entscheidung für den Rückkauf traf Vorstandschef Manfred Knof gemeinsam mit dem Vorstand. Das Programm läuft vom 25. September bis Februar und zielt darauf ab, das Grundkapital zu verringern und die Rendite für Aktionäre zu steigern. Die zurückgekauften Aktien sollen annulliert und nicht als eigene Bestände gehalten werden.
In der vergangenen Woche verlor die Commerzbank-Aktie fast zwei Prozent und schloss am Wochenende bei 32,09 Euro. Der Kurs liegt weiterhin unter dem gleitenden 20-Tage-Durchschnitt, was auf einen kurzfristig rückläufigen Trend hindeutet. Analysten haben ein durchschnittliches Kursziel von 32,15 Euro festgelegt – ein Wert, der nahe am aktuellen Handelsniveau liegt.
Marktbeobachter werten den Rückkauf als defensive Strategie. Er könnte die Bank vor einem möglichen Übernahmeangebot durch UniCredit schützen, die bereits früher Interesse an Konsolidierungen im europäischen Bankensektor gezeigt hat.
Das Programm ist auf mehrere Monate angelegt und verfügt über ein maximales Budget von einer Milliarde Euro. Bei vollständiger Umsetzung könnte es das Aktienangebot verknappen und den Kurs stützen. Bisher notiert die Aktie der Bank jedoch weiterhin unter wichtigen technischen Widerstandsmarken.
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