DAX zur Mittagszeit trotz ZEW-Überraschung bleibt im negativen Bereich
DAX zur Mittagszeit trotz ZEW-Überraschung bleibt im negativen Bereich
DAX zur Mittagszeit: Trotz überraschendem ZEW-Anstieg weiterhin im Minus
Teaser: Am Dienstag blieb der DAX zur Mittagszeit trotz schwachem Handelsstart im roten Bereich.
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Der Haushaltsplan 2026 für die deutsche Infrastruktur sieht über 180 Milliarden Euro an neuen Krediten vor, die vor allem in die Verteidigung und große öffentliche Projekte fließen sollen. Die Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz und Finanzminister Lars Klingbeil steht nun unter Druck, diese Mittel zügig freizugeben. Gleichzeitig sendeten die Finanzmärkte am Dienstag gemischte Signale: Der DAX kämpfte trotz frischem wirtschaftlichem Optimismus mit Verlusten.
Der Infrastrukturplan der Bundesregierung umfasst Sondermittel für die Landesverteidigung und zentrale öffentliche Vorhaben. Verkehrsminister Patrick Schneider verwaltet den größten Posten – über 35 Milliarden Euro –, der in Straßen, Brücken und Schienenverkehr investiert wird. Klingbeil betonte, wie wichtig eine schnelle Umsetzung sei, um die volkswirtschaftlichen Effekte zu maximieren.
Laut einer Umfrage des ZEW wird erwartet, dass die Infrastrukturausgaben die Wirtschaft 2025 beleben. Diese Zuversicht spiegelte sich im Dezember wider: Der ZEW-Konjunkturerwartungsindex stieg überraschend stark an. Doch dieser positive Ausblick steht im Kontrast zum schwächeren Einkaufsmanagerindex (PMI), der zuvor veröffentlicht wurde. An der Börse blieb der DAX bis zur Mittagszeit im Minus. Um 12:30 Uhr notierte der Index bei etwa 24.150 Punkten – ein Rückgang von 0,3 % gegenüber dem Vortag. Zu den Gewinnern zählten BASF, Zalando und Merck, während Airbus, MTU und Rheinmetall die Schlusslichter bildeten.
Mit dem Infrastrukturprogramm will die Regierung das Wachstum durch großangelegte Investitionen ankurbeln. Werden die Mittel effizient eingesetzt, rechnen Analysten im kommenden Jahr mit breiteren volkswirtschaftlichen Vorteilen. Aktuell zeigen sich die Märkte jedoch zurückhaltend: Trotz des positiven ZEW-Ausblicks bewegt sich der DAX nur verhalten.
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