Experten zeigen kreative Lösungen für dringend benötigten Wohnraum
Experten zeigen kreative Lösungen für dringend benötigten Wohnraum
Experten entwickeln Ideen für mehr Wohnraum Rund 100 Experten diskutierten Strategien für mehr Wohnraum auf der Wohnungsbaukonferenz - von Verdichtung über Gebäude-Rekycling bis zur Umnutzung leerstehender Gebäude.
Fachleute entwickeln Ideen für mehr Wohnraum
Über 100 Expertinnen und Experten diskutierten auf der Wohnungsbaufachtagung Strategien für mehr Wohnraum – von Nachverdichtung über Gebäuderecycling bis zur Umnutzung leerstehender Immobilien.
- September 2025, 11:00 Uhr
Auf einer kürzlich abgehaltenen Fachtagung zum Wohnungsbau kamen Expertinnen und Experten zusammen, um Lösungen für die drängende Frage nach mehr Wohnraum zu erarbeiten. Im Mittelpunkt standen dabei Nachverdichtung, die Umnutzung leerstehender Gebäude sowie nachhaltige Baumethoden. In Vorträgen wurden konkrete Beispiele und Strategien vorgestellt, wie bestehende Strukturen optimal genutzt werden können.
Staatssekretärin Ines Fröhlich eröffnete die Diskussionen mit dem Appell, eng mit Kommunen und Sanierungsträgern zusammenzuarbeiten. Sie betonte, wie wichtig es sei, Herausforderungen zu identifizieren, Potenziale zu erschließen und klare Lösungsansätze zu entwickeln.
Prof. Stefan Rettich zeigte auf, wie veraltete Räume – etwa ehemalige Handels-, Arbeits- oder Sakralbauten – in Wohnraum umgewandelt werden können. Sein Beitrag machte deutlich, welche ungenutzten Chancen in der Umnutzung solcher Flächen liegen. Markus Städt präsentierte unterdessen das Projekt Homberg/Efze, bei dem ein ehemaliges Klinikgelände zu einem nachhaltigen Wohnquartier umgebaut wurde.
Thomas Steininger stellte das Hessenring-Projekt in Rüsselsheim vor, wo durch Holzaufstockungen neuer Wohnraum entstand – ohne dass Grünflächen oder alte Baumbestände geopfert werden mussten. Das Architekturbüro Grünhochdrei spielte dabei eine zentrale Rolle bei der Planung dieser innovativen städtischen Transformationen. Ein weiteres Erfolgsbeispiel ist das Rathaus in Hattersheim: Das sanierte Gebäude steht heute unter Denkmalschutz und ist bei den Bürgerinnen und Bürgern beliebt.
Dr. Michael Bruder unterstrich die Bedeutung eines klugen Umgangs mit dem bestehenden Gebäudebestand – besonders vor dem Hintergrund steigender Baukosten und knapper Flächen. Thematisiert wurden zudem nachhaltige Materialien wie Holz und recycelte Baustoffe sowie barrierefreie und gemeinwohlorientierte Planung.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie durch Nachverdichtung, Gebäuderecycling und intelligente Umnutzung mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Die Fachleute waren sich einig: Nachhaltige Methoden und die Einbindung der Bevölkerung sind entscheidend für zukünftige Projekte. Die Diskussionen lieferten Kommunen und Projektentwicklern konkrete Handlungsansätze.
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