Gericht stärkt ehemalige Stada-**Aktionäre** mit Millionen-**Urteilen** nach Übernahme
Gericht stärkt ehemalige Stada-**Aktionäre** mit Millionen-**Urteilen** nach Übernahme
Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Main hat in zwei getrennten Verfahren zugunsten ehemaliger Aktionäre im Zusammenhang mit der Stada-Übernahme 2017 entschieden. Die Urteile bestätigen die Durchsetzbarkeit von Nachzahlungsansprüchen, darunter ein Fall, in dem eine luxemburgische Vermögensverwaltungsgesellschaft 4,708 Millionen Euro fordert. Die noch nicht rechtskräftigen Entscheidungen markieren einen weiteren Schritt in einer Reihe laufender Streitigkeiten um Entschädigungszahlungen durch den Übernahmebieter.
Im ersten Verfahren wurde einer in Luxemburg ansässigen S.A., die Investmentfonds verwaltet, ein Zinssatz von neun Prozentpunkten über dem Basiszinssatz zugesprochen. Das Gericht wies die Berufung des Beklagten zurück und entschied, dass der Anspruch nicht verjährt sei. Zudem wurde dem Beklagten verwehrt, sich auf Fristen zu berufen, da er sich treuwidrig verhalte.
Der Kläger, ein privater Investmentfondsmanager, bleibt in der veröffentlichten Entscheidung (OLG Frankfurt am Main, 26 U 14/24) namentlich ungenannt. Dies folgt früheren Urteilen des Bundesgerichtshofs, der im Mai 2023 ähnliche Ansprüche anderer ehemaliger Aktionäre bestätigte.
In einem separaten Fall strebt eine Privatperson die Korrektur von Ansprüchen in Höhe von knapp 140.000 Euro zuzüglich Zinsen an. Das Gericht stellte fest, dass der Beklagte böswillig handelte, indem er sich auf die Verjährungsfrist berief. Beide Urteile können noch mit einer Revision angefochten werden.
Aktuell sind beim OLG 44 anhängige Verfahren ehemaliger Stada-Aktionäre registriert, die Nachzahlungsansprüche gegen den Bieter von 2017 geltend machen. Die Entscheidungen werden in Kürze im hessischen Rechtsportal unter www.rv.hessenrecht.hessen.de veröffentlicht.
Die Urteile stärken die rechtliche Position ehemaliger Aktionäre, die im Rahmen der Stada-Übernahme Entschädigung fordern. Zwar sind die Entscheidungen noch nicht endgültig, sie stehen jedoch im Einklang mit früheren Gerichtsurteilen, die solche Ansprüche unterstützen. Weitere Rechtsmittel könnten den Prozess für alle Beteiligten noch verlängern.
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