Hessen führt neues Zahlkartensystem für Geflüchtete fast flächendeckend ein
Hessen führt neues Zahlkartensystem für Geflüchtete fast flächendeckend ein
Wichtige Schnittstelle für Zahlkartensystem fertiggestellt
Teaser: Sozialministerin Heike Hofmann: „Die Einführung der Zahlkarte ist nahezu flächendeckend, rechtssicher und ohne zusätzlichen Verwaltungsaufwand abgeschlossen.“
17. Dezember 2025, 13:02 Uhr
Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft
Artikel: Hessen hat die Einführung eines neuen Zahlkartensystems für Flüchtlinge nahezu abgeschlossen. Das System ist bereits im Landesaufnahmezentrum sowie in 17 kommunalen Leistungsstellen aktiv. Behörden bestätigen, dass der Umstieg alle rechtlichen Vorgaben erfüllt und keine zusätzliche Arbeitsbelastung für die Verwaltung verursacht hat.
Das System ermöglicht es Flüchtlingen, ihre Karte auch bei einem Wechsel zwischen angebundenen Städten und Landkreisen weiterzunutzen. Die meisten Leistungsstellen können die Zahlkarte mittlerweile problemlos an ihre bestehende Software anbinden.
Die Umsetzung begann im landesweiten Erstaufnahmezentrum, wo Flüchtlinge zunächst Unterstützung erhalten. Von dort aus führten 17 kommunale Leistungsstellen das System ein, um Kontinuität für Karteninhaber zu gewährleisten, die innerhalb Hessens umziehen. Dreizehn dieser Stellen haben bereits auf den Standardprozess mit einer dedizierten Schnittstelle umgestellt.
Neun weitere Kommunalbehörden werden die Zahlkarte ab dem kommenden Jahr einführen. Frankfurt am Main entwickelt jedoch noch eine eigene Schnittstelle, deren Fertigstellung kurz bevorsteht. Hanau bleibt vorerst außerhalb des Systems, da dort eine Verwaltungsreform ansteht.
Die Frist für die landesweite Vollimplementierung wurde auf den 31. Januar 2026 verschoben. Trotz der Verlängerung verlaufe die Einführung laut Behörden reibungslos. Alle beteiligten Stellen – mit Ausnahme Frankfurts und Hanaus – können die Zahlkarte nun in ihre Fallmanagement-Software integrieren.
Das Zahlkartensystem ist damit in fast ganz Hessen einsatzbereit, nur zwei Städte stehen noch aus. Flüchtlinge können die Karte bei Umzügen zwischen teilnehmenden Gebieten weiterverwenden, was Unterbrechungen minimiert. Die verlängerte Frist gibt den verbleibenden Behörden ausreichend Zeit, die Umstellung abzuschließen.
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